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„Der Horizont öffnet sich im Gehen.“

Ulrike Kneidinger-Peherstorfer

Ulrike Kneidinger-Peherstorfer über das Schaffen von Begegnungs- und Wachstumsräumen, Wertschätzung für Frauen auf allen Ebenen und die unerschütterliche Zuversicht, dass letzten Endes alles gut wird.

Ulrike Kneidinger-Peherstorfer

 

Warum ich mich als Frau in der Katholischen Kirche in Oberösterreich engagiere und einbringe ...

 

Ich habe Kirche bereits in meiner Kindheit als ein Stück Heimat erfahren und tue das bis heute. 


Dass ich nun dazu beitragen darf, dass Familien Begegnungs- und Wachstumsräume in den Pfarren vorfinden ist ein großes Geschenk für mich.
Die Begleitung von Müttern nicht nur in der Organisation ihres Ehrenamts im SPIEGEL-Treffpunkt und in der Aus- und Weiterbildung, sondern auch in persönlichen Beziehungen ist eine wundervolle Bereicherung. 


Ein Stück des Weges gemeinsam gehen und gegenseitig Inspiration sein macht das Leben spannend, bunt und überraschend ... der Horizont öffnet sich im Gehen.

 

Themen, die mir als Frau unter den Nägeln brennen ...

 

Frauen leisten einen unverzichtbaren Beitrag in der Kirche und ich wünsche mir die ihnen gebührende Anerkennung und Wertschätzung auf allen Ebenen.

 

Es ist mir ein Anliegen, dass die Welt auch für die Generationen nach uns lebenswert bleibt und dafür braucht es einen ökologischen und nachhaltigen Lebensstil eines jeden/einer jeden von uns über die Landesgrenzen hinaus. 
 

Diese gesellschaftspolitischen Themen stehen meiner Meinung nach jetzt an ...

 

Corona hat uns vor viele Herausforderungen gestellt: gesundheitlich, wirtschaftlich – aber auch sozial. Immer wieder ist die Rede von einer Spaltung der Gesellschaft. Was kann hier der Beitrag der Kirche sein?

 

Was oder wer mich beGEISTert und mir Kraft gibt, damit Kirche lebendig wird und in Bewegung bleibt ...

 

Mich begeistern die vielen engagierten Menschen, die es in der Kirche (immer noch) gibt, die Mut machen, trotz widriger Umstände nicht aufgeben, füreinander da sind und im Glauben festen Halt finden.


Kraft gibt mir die Zuversicht, dass letzten Endes alles gut wird.


In der Winternacht 


Es wächst viel Brot in der Winternacht, 
weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat; 
erst wenn im Lenze die Sonne lacht, 
spürst du, was Gutes der Winter tat. 

 

Und deucht die Welt dir öd und leer, 
und sind die Tage dir rauh und schwer: 
Sei still und habe des Wandels acht 
es wächst viel Brot in der Winternacht.

 

Friedrich Wilhelm Weber (1806–1871) 

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Zur Person:

Mag.a Ulrike Kneidinger-Peherstorfer ist Leiterin des Geschäftsfelds SPIEGEL – Spiel | Gruppen | Elternbildung (Team Katholisches Bildungswerk) im Fachbereich Erwachsenenbildung des Bereichs Bildung & Kultur.

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