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„Ich bringe mich als der Mensch ein, als der ich geboren wurde ...“

Christine Grüll

Ich habe meinen Platz in der katholischen Kirche gefunden, als ich noch ein Kind war. Deshalb sehe ich mich heute nicht speziell als Frau, die sich in der Kirche einbringt: Ich bringe mich als der Mensch ein, als der ich geboren wurde und zu dem ich mich entwickelt habe.

Christine Grüll

 

Umso mehr erstaunt es mich – diplomatisch gesagt – immer aufs Neue, dass Päpste und Kardinäle so großen Wert auf die Geschlechtertrennung legen.
Trotzdem bin ich bei den Menschen und den Ritualen in der Kirche gut aufgehoben. Ich engagiere mich in unserer Pfarre, weil ich möchte, dass sie lebendig bleibt und etwas ausstrahlt, das auch für andere anziehend ist.

 

Wenn ich mich in der Katholischen Kirche in Oberösterreich umschaue, sehe ich eine große Sensibilität gegenüber den Nöten in unserem Land und in anderen Ländern. Als KirchenZeitungs-Redakteurin bin ich vielen tatkräftigen und mitfühlenden Menschen begegnet. Ich sehe aber auch Furcht – vor anders Glaubenden, vor Veränderungen in Kirche und Gesellschaft. So viele befürchten, dass ihnen jemand etwas wegnehmen könnte. Diese Angst fördern Politikerinnen und Politiker, um sich im nächsten Schritt als Retter zu präsentieren, um der Stimmen willen. Mehr Mut könnte da helfen, und mehr Vertrauen in unseren Glauben.


Dazu passt ein Spruch, der mich seit einigen Jahren begleitet, von dem mittelalterlichen Diakon Alkuin: „Hier verweile kurze Zeit, und bedenke, mehr Acht zu geben auf deine Seele.“ Wer verweilt und nachdenkt und Acht gibt auf seine Seele, der lässt sich nicht so leicht von Negativem beeinflussen.
Einen anderen Satz, der mir wichtig ist, hat die Sozialdemokratin Johanna Dohnal gesagt: „Es hat sich noch immer als Fehler erwiesen, aus taktischen Gründen leise zu treten.“ Das werden Frauen in der Kirche anscheinend noch länger beherzigen müssen.

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Zur Person:

Mag.a Christine Grüll ist als Referentin im Bereich Finanzen & Verwaltung tätig.

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