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Bischof em. Dr. Ludwig Schwarz SDB
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Bischof Ludwig Schwarz bei der Segnung des neuen Juridicums der Johannes Keppler Universität in Linz

Der Linzer Bischof appellierte an die versammelten Juristen sich für die Rechte der Kleinen und Schwachen einzusetzen. Im Folgenden der Wortlaut von Bischof Ludwigs Grußworten bei der Segnungsfeier.

"Recht spielt auch in der Heiligen Schrift eine ganz besondere Rolle. Es spielt diese Rolle, weil unser Gott Gerechtigkeit will für alle Menschen und jeden einzelnen. Wenn unsere heutige Rechtsordnung das Gemeinwohl aller zum Ziel hat, dann ist dies gewiss zu einem nicht unwesentlichen Teil Frucht unseres biblischen Glaubens und der Geschichte des christlichen Abendlandes.

Aufgrund des Anspruches Gottes an uns Menschen, Gerechtigkeit zu schaffen in dieser Welt, ist es wichtig und erfreulich, dass wir uns mit dem Recht intensiv auseinandersetzen, als Dienst am Gemeinwohl. Es ist notwendig – ausgehend vom realen Leben und von den echten Bedürfnissen der Menschen - Recht zu definieren und zu sprechen, damit den Menschen auch tatsächlich Gerechtigkeit widerfahren kann.

Vieles in unserer Welt ist leider nach wie vor nicht rechtens, ist nicht gerecht und kann ganze menschliche Existenzen stören, gar zerstören. Wir sehen dies und doch wird es oftmals hingenommen – hier bei uns wie weltweit.

Ich rufe Sie als Fachleute des Rechts auf, Unrecht beim Namen zu nennen, den Mund aufzutun für das Recht der Kleinen und Sprachlosen. Denn sie sind es zumeist, an denen das Recht vorübergeht. Es sollte eine Selbstverständlichkeit werden, dass für sich selbst in Anspruch genommenes, vermeintliches Recht spätestens dort seine Grenze erfährt, wo es zum Unrecht anderen gegenüber wird. Unrecht muss auf unserer Welt als Unrecht gebrandmarkt werden und Recht zu erlangen darf keine Frage des Geldes, der höheren Stellung oder der besseren Tricks sein. Unserem Gott geht es gerade um die kleinen, hilflosen Leute. Er will, ja er fordert von uns, dass auch sie Gerechtigkeit erhalten."
 

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