Montag 19. November 2018
Diözesanarchiv

Ahnenforschung - Pfarrmatriken online

Das OÖ Landesarchiv hat in Zusammenarbeit mit dem Diözesanarchiv sämtliche Matrikenbücher der Diözese von deren Anfängen bis 1938 digitalisiert. Auf www.matricula-online.eu stehen diese online zur Verfügung.

Tipps:

Für Fragen der Pfarrzugehörigkeit bestimmter Orte empfiehlt sich der "Realschematismus sämtlicher Pfarren der Diözese Linz (1913)".

Broschüre "Tipps für Familienforscher in Österreich" der ARGE der Diözesanarchive zum Download.

Hinweise für die Matrikenbenützung

Die Matrikeneinsicht unterliegt neben den

  • kirchlichen Vorschriften (Wegweiser zur Führung von Pfarrmatriken, Wien 1997, Archivordnung 1998) auch den
  • Bestimmungen des Personenstandsgesetzes (BGBl 16/2013). 

Die Originalmatriken reichen in OÖ. z. T. bis ins 16. Jahrhundert zurück und werden in den Pfarren verwahrt. Als "kirchliche Matriken" gelten die pfarrlichen Matriken vor 1784 und nach 1938; die von 1784 bis 1938 auch im staatlichen Auftrag (Patent v. 20. Februar 1784) geführten Matriken werden als "Altmatriken" (in OÖ: Trauungsbücher 1784 - 31. Juli 1938, Taufbücher 1784 - 31. Dezember 1938, Sterbebücher 1784 - 31. Dezember 1938) bezeichnet.


Hinsichtlich der historischen kirchlichen Matriken verfügen die Diözesen, dass derselbe Personenkreis wie bei den Altmatriken zur Einsicht bzw. zur Anforderung von Scheinen berechtigt ist [Wegweiser zur Führung von Pfarrmatriken Pkt.12.2, Pkt. 12.3].

 

Landesarchiv digitalisierte Pfarrmatriken vom Beginn der Matrikenführung
Mit ausdrücklicher Befürwortung durch das Bischöfliche Konsistorium wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit dem Diözesanarchiv die oberösterreichischen Pfarrmatriken vom Beginn der Matrikenführung bis 1820 durch das OÖ. Landesarchiv  digitalisiert. 


Die zeitlich nachfolgenden Matriken (1820-1939) sind als Duplikate in der Verwahrung des OÖ. Landesarchivs und bereits digitalisiert.

 

Die Benützung der Matriken - im Rahmen des Personenstandsgesetzes - ist  im Portal www.matricula-online.eu und im Landesarchiv (4020 Linz, Anzengruberstraße 19;) im "digitalen Lesesaal" ohne Voranmeldung möglich und bedarf keiner Genehmigung. 

 

A n m e r k u n g:
Mit dem PStG. 2013 gelten noch folgende Beschränkungen (Sperrfristen):

  • Taufbücher 100 Jahre
  • Trauungsbücher 75 Jahre
  • Sterbebücher 30 Jahre

Damit sind die Matriken vor 1939, ausgenommen Geburteneinträge 1916-1938, online oder im digitalen Lesesaal des OÖ Landesarchivs ohne Einsichtsgenehmigung einsehbar.

Ab 1939 stehen aufgrund der Zuständigkeit der Personenstandsbehörden (Standesämter) die kirchlichen Matriken in den Pfarren für Ahnenforschung nicht zur Verfügung.

 

Die Benützung der Originalmatriken in den Pfarren kann daher nur mehr in Ausnahmefällen gewährt werden und setzt die Vorlage der kirchlichen Einsichtsgenehmigung, die das Bischöfliche Ordinariat bzw. das Diözesanarchiv auf schriftliches Ansuchen erteilt, sowie die Unterfertigung des Benützerbogens voraus.

Register und Hinweise

Übersicht: Beginn der Matrikenführung in den oö Pfarren

>>> Download

 

Matrikenregister
Abschriften (Register) der Matrikeneintragungen fast aller Pfarren des Mühlviertels und des Salzkammergutes (vor 1784) sowie einiger anderer Pfarren (bis ins 19. Jh. reichend) liegen im OÖ. Landesarchiv und im Diözesanarchiv auf (Vgl. Josef Heider, Die Familiennamen in den Matrikeln der Pfarren des Salzkammergutes [Trauntal von Aussee bis Gmunden] im 17. Jh., maschinschr. 1974).

 

Die neueren Zuwächse der Matriken-Indizes betreffen nachfolgende Pfarren:

Kurse zur Heimat-und Familienforschung

Akademie der Volkskultur
Diözesanarchiv
4020 Linz
Harrachstraße 7
Telefon: 0732/771205-8608
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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