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Fachausschuss Soziales
1.) Die Gruppe
2.) Caritas Haussammlung
3.) Elisabethsammlung der Caritas
4.) Krankenbesuche
5.) Krankenmesse
6.) Weihnachtsaktion
7.) Sonntagsmesse auf Kassette
8.) Trauerarbeit
9.) Zum Nachdenken
Ziele und Aufgaben des Sozialausschusses:
Aus caritativer Sicht ist und bleibt die Verantwortung für die Schwächeren, die Armen, die Notleidenden eine Aufgabe für die gesamte Gemeinde. Caritasgesinnung und Caritashandeln sind letztlich nicht delegierbar. Wenngleich alle aufgerufen sind, braucht es doch eine Gruppe, die sich in besonderer Weise der Grundfunktion Caritas annimmt.
Die Gruppe des Sozialausschusses setzt sich zusammen aus:
Christine Lindorfer (Leitung)
Brigitta Pichler
Inge Bonstingl (Pfarrverantwortliche der Hospizbewegung)
Marianne Füreder
Rosina Reisinger
Marianne Mayrhofer
Rosa Pointner
Margarete Wagner
Maria Zauner
Fanni Keplinger
Die Gruppe trifft sich ca. 4x im Jahr zum Austausch, aktiv sind die Mitglieder aber das ganze Jahr über.
Der Sozialausschuss ist das soziale Frühwarnsystem der Pfarre. Die Gruppe hat sich setzt sich besonders dafür ein, dass Armut und Not auch gesehen und nicht an den Rand gedrängt werden. So wie die Sorgen und Nöte sehr vielfältig und verschiedenartig sind, gibt es für sinnvolle Hilfen kein allgemein gültiges Rezept. In unserer Pfarre haben sich als Notleidende in erster Linie alte, kranke und somit meist einsame Menschen herauskristallisiert. Somit konzentrieren sich die Aktionen und Aufgaben des Sozialausschusses auf die alten Menschen und auf die Anliegen der Caritas der Diözese.
Caritas Haussammlung:
Mit Hilfe vieler Sammlerinnen und Sammler - ca. 24 Männer und Frauen - wird im April, wie schon der Name sagt, von Haustür zu Haustür die Sammlung für die Anliegen der Caritas durchgeführt. Der persönliche Kontakt spricht für den guten Erfolg der Sammlung.
Elisabethsammlung der Caritas:
Zum Fest der hl. Elisabeth im November wird die Sammlung in Verbindung mit der hl. Messe, die von den Mitgliedern des Sozialausschusses mitgestaltet wird, durchgeführt.
Krankenbesuche im Krankenhaus und auch zu Hause:

Lange Krankheit ist sehr oft mit Einsamkeit verbunden. Kranke und Notleidende werden durch ihre Krankheit verunsichert, ängstlich, ziehen sich zurück (selbstgewählte Isolation) oder werden von der Umwelt ausgeschlossen (gesellschaftliche Isolation).
Einsamkeit, Aggression, Hoffnungslosigkeit, Verbitterung sind sehr häufig die Folgen. Helfen braucht daher Phantasie, Behutsamkeit, Mut, Kraft, Geduld und Einfühlungsvermögen und vor allem Zeit. Zeit ist in dieser Aktion das Wichtigste, was wir den Kranken schenken wollen. Mit einem persönlichen, selbstgestalteten Billet (Bild) mit den Worten unseres Herrn Pfarrers, wollen wir zeigen, dass auch kranke, einsame, alte Menschen in der Gemeinschaft der Pfarre, in die sie mit der Taufe aufgenommen sind, noch immer wichtig und nicht vergessen sind.
Die Mitglieder des Sozialausschusses sind immer wieder dankbar über Hinweise der Krankenhausaufenthalte einzelner Menschen oder auch Menschen, die zuhause durch Krankheit und Alter wenig Kontakt mit anderen Menschen haben können.
Krankenmesse mit Krankensalbung:
Jedes Jahr im Oktober wird eine Krankenmesse mit Krankensalbung in der Pfarrkirche Niederwaldkirchen durchgeführt. Die Messen waren bisher immer sehr gut besucht und wurden von allen, die mitfeierten als sehr positiv erlebt.
Ziel dieses Gottesdienstes ist, dass auch kranken, alten Menschen ermöglicht wird, wieder einmal direkt in der eigenen Pfarrkirche eine Messe mitfeiern zu können und das Sakrament der Krankensalbung als Stütze, Kraft und Segen in ihrer langen, schweren Krankheit zu erhalten.
Weihnachtsaktion:
In der hektischen Zeit der Vorweihnachtszeit wollen wir besonders an die Menschen unserer Pfarre denken, die einsam sind, oft in den kalten Tagen komplett im Haus gefangen sind, oder von der Schwere ihrer Krankheit geplagt sind.
Eine kleine Aufmerksamkeit soll die Einsamkeit und das Los der Krankheit etwas mildern.
Sonntagsmesse auf Kassette:
Jede Sonntagsmesse bzw. Abendmesse wird vom Mesner auf Kassette aufgenommen und kann auch bei ihm unmittelbar nach der Messe abgeholt werden, um den Zuhausegebliebenen, Alten und Kranken die Messfeier der eigenen Pfarre und vor allem die Verkündigungen und Wochenordnung direkt über den Kassettenrekorder in die eigenen vier Wände zu bringen.
Trauerarbeit:
Der Verlust eines lieben Menschen, ob ganz plötzlich und unerwartet oder schon länger durch langes Leiden heranschreitend, ist ohne Zweifel das Schwerste, was es durchzuhalten gilt.
Gerade die Zeit nach der Begräbnisfeier, wo wieder Ruhe einkehrt ist, lässt die Lücke des verlorenen Menschen deutlich werden. Als Anregung zum Nachdenken, zum Beschäftigen mit der Trauer und zum Verstehen der eigenen Gefühle geben die Mitarbeiterinnen des Sozialausschusses Büchlein von Anselm Grün an die engsten Verwandten des Verstorbenen weiter.
Als Hinweis sollte hier auch erwähnt werden, dass die Bücherei der Gemeinde und Pfarre sehr gut ausgestattet ist mit Literatur, die sich beschäftigt mit Trauer, Tod, Sterbebegleitung, etc. Die Mitarbeiter der Bücherei sind Ihnen bei der Suche solcher Bücher jederzeit behilflich!
Zum Nachdenken:
Lobpreis eines alten Menschen:
Selig, die
Verständnis zeigen für meinen stolpernden Fuß und meine erlahmende Hand.
Selig, die
begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man
mit mir spricht.
Selig, die zu
wissen scheinen, dass meine Augen trübe und meine Gedanken träge geworden
sind.
Selig, die mit
freundlichem Lächeln verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern.
Selig, die
niemals sagen: "Diese Geschichte haben Sie mir heute schon zweimal
erzählt."
Selig, die es
verstehen, Erinnerungen an frühere Zeiten in mir wachzurufen.
Selig, die mich
erfahren lassen, dass ich geliebt bin, geachtet und nicht allein gelassen
bin.
Wir nehmen vielfältig Nöte, Sorgen und Ängste der Menschen in unserem Lebensumfeld wahr. Auf diese Notsituationen wollen wir im Sinne Jesu mit Aufmerksamkeit, Hilfestellung und Zuwendung reagieren.
Jeder Mensch hat einen einzigartigen Wert in den Augen Gottes, davon sind wir überzeugt. Wir wollen dazu beitragen, diesen unverlierbaren Wert gerade dort hochzuhalten, wo er bedroht ist. Wir setzen uns dafür ein, dass in unserer Pfarre, in der Kirche und in der Gesellschaft Platz ist für Schwache und Geringgeschätzte.
Schon die biblischen Propheten haben die Ungerechtigkeit und Ausbeutung ihrer Zeit angeprangert. Sie zeigen beispielhaft, dass der Einsatz für eine gerechtere und solidarische Gesellschaft ein Grundanliegen unseres Glaubens ist.
Hinweis:
Es gibt viele Notsituationen, wo konkrete Hilfe von geschulten Menschen hinsichtlich Problemlösung notwendig ist, die die Mitarbeiterinnen des Sozialausschusses nicht geben können.
Wir sind jedoch jederzeit dazu bereit Kontaktadressen weiterzugeben, wo man solch professionelle Hilfe erhalten kann.
Dazu liegen auch Broschüren am Schriftenstand der Pfarre in der Laube zur freien Entnahme auf.
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