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Fachausschuss Liturgie
Leitung: Elfriede Pichler
Christine Kitzberger, Elisabeth Binder, Michaela Würflinger
Nehmt Gottes Melodie in euch auf
Bischof Ignatius von Antiochien hat um das Jahr 100 n. Chr. diesen Aufruf in einem Brief an die Gemeinde von Ephesus formuliert.
Er meint damit, jede und jeder von uns hat von Gott eine bestimmte Lebensmelodie geschenkt erhalten, die es zu entdecken und zu entfalten gilt. Dazu wünschen wir uns, dass der Mitfeiernde in den verschiedenen Formen von Gottesdiensten seine eigene Melodie findet.
Es ist Musik darin, einfach nur still zu sein, ein Klang aus Schweigen, den du nur dann hörst, wenn du im Einklang mit dem Willen Gottes bist und tief in deine Seele horchst, nicht mit den Ohren. Dann entsteht Seligkeit, in der kein Klang und doch nicht klanglos ist. Und du nimmst die Schönheit wahr, die immer um uns und die Wahrheit, die überall für ewig ist.
Unsere Ziele:
Wir möchten in unserer Pfarre verschiedene Formen des Gottesdienstes anbieten, speziell bezogen auf die Wortgottesfeiern am Freitagabend. Wir haben bereits nach Möglichkeiten gesucht, etwas anzubieten, wo Menschen nach einer arbeitsreichen Woche loslassen und auftanken können. So planen wir, in regelmäßigen Abständen die Wortgottesfeier in Form einer Musikmeditation zu gestalten. Das gleiche Ziel möchten wir mit Andachten in Form von Wanderungen erreichen (Maiandacht in Form einer Impulswanderung mit Segen, Quellenwanderung etc.).
Weiters ist es ein Wunsch, persönliche Anliegen noch besser in die Gottesdienste mit hinein nehmen zu können, damit sich Menschen, die ein Anliegen, Sorgen, eine Bitte haben, sich aufgehoben und getragen in unserer Pfarre wissen. Es liegt ein Fürbittenbuch in der Kirche auf, wo jeder eingeladen ist, seine persönlichen Bitten zu formulieren. Diese werden auch in Form einer allgemeinen Fürbitte regelmäßig in einen Gottesdienst mit hereingenommen.
Und noch einen wichtigen Bereich haben wir zum Anlass genommen, etwas Neues zu versuchen: Viele Kinder besuchen mit ihren Eltern den Sonntagsgottesdienst am Vormittag. Damit – abgesehen von den Familienmessen - auch für die Kleinen etwas Konkretes dabei ist, bieten wir an den Sonntagen an einer passenden Stelle des Gottesdienstes (nach den Fürbitten) eine kurze Geschichte an, die für die Altersgruppe von 3-6 Jahren leicht begreifbar ist und mit dem Leben der Kinder konkret zu tun hat. Die Kinder sollen das Gefühl haben: „Auch für mich ist etwas dabei“. Und das möglichst regelmäßig, daher auch für die Kinder nachvollziehbar.
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