Wednesday 3. June 2020

Komm Heiliger Geist ...

Pfingsten in der Stadtpfarrkirche

 

 

Keine Firmung, keine voll gefüllte Kirche beim feierlichen Hochamt mit festlicher Orchestermusik - 2020 ist eben anders!

 

Pfingsten findet aber trotzdem statt und wir dürfen - mit bestimmten Regeln (siehe ==>) - gemeinsam in unserer Kirche Gottesdienst feiern.

 

 

Pfingstsonntag - 31. Mai 2020

 

08:00 Uhr Singmesse

09:30 Uhr Pfarrgottesdienst

10:30 Uhr Singmesse

19:30 Uhr Singmesse

 

 

Pfingstmontag - 1. Juni 2020

 

09:30 Uhr Singmesse

 

 

 

Die österreichischen Bischöfe haben zum Pfingstfest ein Hirtenwort verfasst.
Es trägt den Titel „Für eine geistvoll erneuerte Normalität“ und sie ermutigen darin zu umfassenden Reformen nach der Corona-Krise in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche.

 

"Der Heilige Geist:  Er ist Mutmacher, er tröstet und gibt Lebenskraft. Er ist so etwas wie der Kitt, das Bindeglied in unserer Gesellschaft und auch in der Kirche. Und er möge uns Orientierung schenken in der Unübersichtlichkeit und Unsicherheit des Lebens auf allen Ebenen. Ich wünsche allen, die in Oberösterreich leben, den guten Geist Gottes", so unser Bischof Scheuer im Begleitwort.

 

Mehr dazu hier  ==>

 

 



 

 

 

 

Gottesdienste ab 15. Mai wieder möglich

- aber mit spürbaren Einschränkungen!

 

 

Ab 15. Mai wird es möglich, das kirchliche Leben wieder vermehrt wahrzunehmen.
 

Die Bischofskonferenz hat dazu eigene Regelungen für die Feier der Gottesdienste und der Spendung der Sakramente erlassen. Im folgenden werden die wichtigsten Regeln zusammen gefasst.


Auch weiterhin entbinden die Bischöfe von der Sonntagspflicht. Gerade für Menschen der Risikogruppe bietet sich also die Möglichkeit, über die unterschiedlichen Medien den Gottesdienst mitzufeiern. Einen kleinen Überblick über Möglichkeiten und Angebote finden sie hier ==>

 

Ab 29. Mai 2020 gelten für die Gottesdienste in den Kirchen nun folgende Regelungen:

  • Vorgeschrieben ist ein Abstand zu anderen Personen, mit denen nicht im gemeinsamen Haushalt gelebt wird, von mindestens 1 Meter.   
  • Für das Betreten und Verlassen von Kirchenräumen sowie für das Bewegen innerhalb der Kirchenräume ist es Pflicht, Mund-Nasen-Schutz (Maske, Schal, Tuch) zu tragen
    (dies gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr).
  • Beim Kircheneingang sind nach Möglichkeit Desinfektionsmittelspender bereitzustellen.
  • Die Weihwasserbecken sind entleert und gereinigt.
  • Der in dieser Rahmenordnung festgelegte Mindestabstand darf für den Zeitraum
    notwendiger und kurz andauernder liturgischer Handlungen unterschritten werden.
  • Der Dienst von Ministranten und Ministrantinnen ist möglich. Der vorgesehene
    Abstand von mindestens 1 Meter ist aber einzuhalten.
  • Körbchen für die Kollekte werden nicht durch die Reihen gereicht, sondern z.B. am Ausgang aufgestellt.
  • Ein grundsätzlicher gesundheitlicher Hinweis: Soweit bisher bekannt, verbreitet sich das Virus vor allem über die Atemluft. Faktoren, welche die Verbreitung verstärken, sind: längerer gemeinsamer Aufenthalt in geschlossenen Räumen; gemeinsames Sprechen; gemeinsames Singen. Daher ist es bis auf weiteres notwendig, die in den Gottesdiensten vorgesehenen Gelegenheiten, gemeinsam zu beten und zu singen, gering zu halten.
    Die Kirchen sollen vor und nach den Gottesdiensten bestmöglich
    durchlüftet werden.
  • Für den Notfall: Sollte es unbeabsichtigt bei der Wahrnehmung eines liturgischen Dienstes doch zu einem direkten Handkontakt gekommen sein (z.B. wenn sich bei der Kommunionspendung die Hände berührt haben), so ist die liturgische Handlung zu unterbrechen. Die Betroffenen waschen bzw. desinfizieren ihre Hände. Dann kann die Feier fortgesetzt werden.

 

Für die Praxis bedeutet das:

 

Auch in der Stadtpfarrkirche gilt selbstverständlich die 1m-Abstand-Regelung. 
Beim Betreten und Verlassen der Kirche ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, beim Sitzen in der Bank kann dieser weggelassen werden.

 

Im Pfarrgebiet Ried und Riedberg liegt kein Gotteslob mehr auf. Für die jeweiligen Gottesdienste wird ein Liedblatt erstellt, das man sich mit nach Hause nehmen soll (Vermeidung der Infektionsgefahr).

 

Es ist nur Handkommunion zulässig. Die Worte „Der Leib Christi“ – „Amen“ entfallen.

Es ist darauf zu achten, dass sich die Hände der Kommunionempfänger und –spender nicht berühren. Nach dem Empfang der Kommunion treten die Gläubigen zwei Meter zur Seite und heben den Mund-Nasen-Schutz leicht an, um die Hostie zu sich zu nehmen.

 

Für die Feier der Taufe und Hochzeiten gelten die Bestimmungen, dass nicht mehr als 100 Personen daran teilnehmen dürfen. Auch bei Beerdigungen wurde die Anzahl auf 100 Personen erhöht.

 

Erstkommunion und Firmung können im Frühjahr nicht stattfinden.

Für die Firmung ist (vorläufig!) ein Ersatztermin für Samstag, 24. Oktober, 16.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Ried geplant. Als Firmspender wird MMag. Markus Grasl, der Propst des Stiftes Reichersberg, nach Ried kommen.

 


 

 

 

Der "ungläubige" Thomas ...

 

... steht am Weißen Sonntag, dem ersten Sonntag nach Ostern, neben dem auferstandenen Christus im MIttelpunkt des Evangeliums.

 

Die Jünger waren aus Furcht und voller Angst und Zweifel hinter verschlossenen Türen versammelt, als Jesus in ihre Mitte trat. Thomas war nicht dabei und als sie ihm davon erzählten, erging es ihm wie vielen von uns - er bezweifelte, was er nicht selber gesehen oder begriffen hatte. Er brauchte - wie wir - Begegnung, Berührung, und auch Ergriffenheit.

 

Als sich Jesus dem Thomas zur Berührung anbot, war dieser davon so ergriffen und auch er konnte glauben, dass Jesus Christus wahrhaft auferstanden ist.

 

Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben, fügte Jesus allerdings hinzu - und hat dabei vielleicht auch an uns gedacht ...

 

In der Lesung zum Weißen Sonntag ist dann noch eine Stelle aus der Apostelgeschichte zu finden: Die Gläubigen hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.

 

Hoffen wir, dass in dieser herausfordernden Zeit  auch bei uns bald wieder Gelegenheit ist, in unserer Stadtpfarrkirche zusammen zu kommen und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an unseren Gebeten fest zu halten, damit so unser Glauben und unsere Hoffnung auf den Auferstandenen erfahrbar wird und dadurch neue Kraft und Begeisterung entsteht.

 

 


 

Das Licht der Osterkerze ...

 

 

... brennt auch heuer in unserer Stadtpfarrkirche. 

Entzündet wurde sie bei der Auferstehungsfeier am Karsamstag, die in diesem Jahr nur im kleinsten Rahmen stattfinden konnte.

 

Wenn die Osterkerze angezündet wird und der Ruf Lumen Christi erklingt, ist das das Zeichen, dass der Tod vor dem Leben und die Finsternis vor dem Licht weichen muss.

 

Gerade jetzt, wenn sich durch die Bedrohung durch das Corona-Virus die Erfahrung von Unsicherheit, Ratlosigkeit, Verzweiflung und Angst dem Oster-Halleluja hartnäckig entgegenstellt, sind wir gefordert hoffnungsvoll und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

Das Licht der Osterkerze möchte Hoffnung auf neues Leben aufflammen lassen. Es will uns aber auch zeigen, dass am Ende immer wieder die Auferstehung kommt.
Jesus Christus hat es uns vorgelebt und uns diese Hoffnung geschenkt, ihm dürfen wir vertrauen und glauben.

 

In diesem Sinne:

 

Ein gesegnetes Osterfest voll Freude und Zuversicht, dass alles gut werden wird!

 


 

Speisenweihe

eine alte und geschätzte Tradition zu Ostern

 

„Speisenweihen“ gehören zum Osterfest dazu wie die Freude über die Auferstehung. Auch in der Stadtpfarre in Ried hat dieser alte Volksbrauch seinen festen Platz und die Kirchenbesucher bringen gerne ihre Speisen mit zum Weihen vor den Marienaltar.

 

 

Die Speisensegnungen erfolgt bei uns nach der Auferstehungsfeier oder beim feierlichen Gottesdienst am Ostersonntag. Heuer ist alles ganz anders - auf Grund der aktuellen Situation ist eine Segnung der Speisen bei den Gottesdiensten in der Kirche nicht möglich.

 

Als Getaufte können  wir aber auch selber den österlichen Segen auf unsere Speisen erbitten:

 

 

Die österliche Speisensegnung hat ihren tiefen Sinn darin, die Tischgemeinschaft mit dem Auferstandenen daheim im kleinen Kreis weiter zu feiern: mit symbolhaften Speisen, die ihre ‘Wirkung’ besonders dann entfalten, wenn man in der österlichen Bußzeit tatsächlich gefastet hat. 
In Rom segnete man schon vor 1000 Jahren Fleisch, das Osterlamm, Milch und Honig, Käse, Butter und Brot. Im 12. Jh. fand der Genuss des gesegneten Osterlammes am päpstlichen Hof in einem Zeremoniell der Nachahmung des Paschamahles, des Letzten Abendmahles, statt.

In unserer Zeit werden traditionel vor allem Eier, Brot, Gebäck und Fleisch geweiht.
Auf die Speisensegnung folgt eine festliche Osterjause bzw. ein Osterfrühstück in der Familie.

 



 

Karwoche und Ostern finden auch heuer statt!

... wenn auch nicht gemeinsam in unserer Stadtpfarrkirche

 

 

Ostern gilt als höchstes Fest der Christenheit. Jesus Christ ist auferstanden und hat damit den Menschen die Hoffnung gegeben, die wir gerade in Zeiten wie diesen so gut brauchen können: nach jedem Karfreitag kommt die Auferstehung mit einem großen Oster-Halleluja - ein wahrer Grund zur Freude und zum Feiern!


Die Heilige Woche - vom begeisterten Hosianna am Palmsonntag über den schmerzhaften Tod am Karfreitag hin zum Halleluja-Jubel am Ostersonntag

Die Heilige Woche - der Zyklus des Lebens:
vom ausgelassenen Hosianna am Palmsonntag über den schmerzhaften Tod am Karfreitag
hin zum Halleluja-Jubel am Ostersonntag


 

Leider können wir heuer zu diesen so schönen, aber auch mit Sinn erfüllten Feiern und Ritualen nicht gemeinsam in unseren Kirchen zusammen kommen - auf Grund der Corona-Krise müssen Gottesdienste in der Karwoche und zum Osterfest unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

 

 

Die Bischöfe Österreichs haben dazu genaue Weisungen erlassen, die hier nachzulesen sind

 

 

Alle, die an Jesus Christus als Heiland und Erretter glauben,
sind somit ganz herzlich eingeladen,
die Heilige Woche als HAUSKIRCHE zu feiern
und sich daheim als Hausgemeinschaft oder auch allein
im Gebet mit der ganzen Kirche zu verbinden.

 

 

Möglichkeiten dazu gibt es mehrere:
 

In erster Linie ist Hauskirche natürlich das Feiern mit persönlichem Gebet
- allein oder mit der Familie oder Hausgemeinschaft.
Texte und Anregungen dazu sind in den Stadtpfarrkirche aufgelegt (siehe ==>) oder stehen auch im Behelfsdienst der Diözese   zum Download bereit.

 

Aber auch die Teilnahme an den Gottesdiensten in den verschiedensten Medien
- im Radio, im TV oder auch im Internet - sind eine Empfehlung
.
 

 

Durch Klicken auf den Button "mehr" finden sie - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - eine Auswahl an Angeboten zum lebendigen Mitfeiern dieser Heiligen Woche.

 

 

 

Die Kirchenpforten sind geöffnet

Wir laden sie ganz herzlich ein!

 

Auch in dieser Zeit der Corona-Pandemie möchten wir Ihnen, liebe Gläubige, als Pfarrteam der Stadtpfarre nahe sein. In unseren Kirchen sind derzeit leider keine gemeinsamen Gottesdienste möglich. Trotzdem sind die Kirchenpforten für Sie geöffnet!

Die Stadtpfarrkirche können sie von 9.00 - 19.00 Uhr besuchen, in der Kapuzinerkirche sind die Türen von 8.00 - 18.00 Uhr geöffnet und im Kloster St. Anna von 9.00 - 19.00 Uhr.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen dürfen jedoch nicht mehr als fünf Personen gleichzeitig in der Kirche sein!

 

In der Stadtpfarrkirche haben wir für Sie die Möglichkeit geschaffen Anliegen, Sorgen und Bitten vor das große Holzkreuz zu bringen und sich ein persönliches Wort Gottes für zu Hause mitzunehmen.  Zudem werden wir dort Gebete und geistliche Impulse für Sie auflegen.

 

 

Hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auch auf das Gotteslob. Dort finden sich viele schöne Andachten und Gebete zum persönlichen Gebet.
Unter der Nummer 683 finden Sie z.B. die sehr gut formulierte Kreuzwegandacht.

 

 

Jeden Abend um 20.00 Uhr läuten wir im Rahmen der Aktion „Lichter der Hoffnung“ alle Kirchenglocken und laden Sie zu Hause ein, das Vater Unser zu beten, eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen (siehe auch ==>) .

 

Radio-Gottesdienste zum Mitfeiern  gibt es jeden Sonn- und Feiertag um 10.00 Uhr im ORF-Radio . Dazu gibt es täglich Hl. Messen auf Radio Klassik Stephansdom, Radio Maria, EWTN oder Radio Horeb .

 

Wir verweisen auch noch auf  Angebote der Diözesen und des ORF:

https://www.dioezese-linz.at/corona

http://www.trotzdemnah.at/

https://religion.orf.at/stories/3000103/

 

 

Als Stadtpfarrer von Ried wünsche ich Ihnen in dieser Zeit Gottes Kraft und Segen, dass Sie spüren dürfen, wir sind durch unser Gebet verbunden. Als gläubige Menschen werden wir auch diese für uns alle sehr schwierige Zeit gut durchstehen.

Ihr Pfarrer Rupert Niedl und die Kapläne Christoph Buchinger und Amobi Ude

 



 

Sonn- und Feiertag:

 

08:00 Uhr:  Singmesse Stadtpfarrkirche

09:30 Uhr:  Pfarrgottesdienst Stadtpfarrkirche

10:00 Uhr:  Gottesdienst Kapuzinerkirche

10:00 Uhr:  Gottesdienst Konvikt

16:00 Uhr:  Gottesdienst Kloster St.Anna

19:30 Uhr:  Abendmesse Stadtpfarrkirche


Montag:

 

08:00 Uhr  Gebetsrunde Stadtpfarrkirche

19:00 Uhr  Gottesdienst Kloster St.Anna

19:00 Uhr  Wortgottesfeier Kapelle Krankenhaus


Dienstag:

 

07:00 Uhr:  Gottesdienst Kloster St.Anna

07:30 Uhr:  Gottesdienst Stadtpfarrkirche

19:00 Uhr   Hl. Messe Kapelle Krankenhaus


Mittwoch:

 

07:30 Uhr:  Gottesdienst Stadtpfarrkirche

15:00 Uhr:  Gebetsrast Kapelle Krankenhaus

19:00 Uhr   Gottesdienst Kloster St.Anna


Donnerstag:

 

07:00 Uhr:  Gottesdienst Kloster St.Anna

07:30 Uhr:  Gottesdienst Stadtpfarrkirche

19:00 Uhr   Hl. Messe Kapelle Krankenhaus


Freitag:

 

07:30 Uhr:  (nur am 1. Freitag im Monat:)
                  Gottesdienst Stadtpfarrkirche

09:00 Uhr:  Gottesdienst Kapuzinerkirche

19:00 Uhr   Gottesdienst Kloster St.Anna


Samstag:

 

07:00 Uhr:  Gottesdienst Kloster St.Anna

18:00 Uhr   So.-Vorabendmesse Kapelle Krankenhaus

Stadtpfarre Ried im Innkreis
4910 Ried im Innkreis
Hartwagnerstraße 46
Telefon: 07752/82005
Telefax: 07752/82005-21
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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