Im Umfeld des Gedächtnisses der November Pogrome soll eine vertiefte Beschäftigung mit der NS-Vergangenheit präventive Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft in den Blick genommen werden.
Der Rundgang beginnt beim Besucherzentrum gegenüber dem Parkplatz.
Die ersten Stationen liegen an der Straße unterhalb der Lagermauer, an der Steinbruchkante und im Denkmalpark auf dem Gelände des ehemaligen SS-Lagers, bevor das ehemalige Häftlingslager betreten wird.
Diese Route ermöglicht es, den Weg der Häftlinge nachzuvollziehen, sich mit Täterperspektiven auseinanderzusetzen und die Wahrnehmung des Konzentrationslagers in der Gesellschaft der NS-Zeit zu thematisieren. Die Konfrontation mit Perspektiven von Opfern, Tätern und Umfeld ist ein grundlegendes Charakteristikum des Rundgangs.
Die Vermittler*innen sind eigens für die Rundgänge an der Gedenkstätte ausgebildet. In der pädagogischen Ausbildung wird besonderer Wert auf interaktive Offenheit für die Besucher und Besucherinnen gelegt, so dass die Rundgänge eine Balance von historischer Information und gemeinsamer Diskussion über die Bedeutung der Geschichte bieten.
Der Abschluss bildet ein gemeinsames Gebet in der Lagerkapelle.
Anmeldeschluss: 29.10.2026
Fotos: © KZ-Gedenkstätte Mauthausen / Julius Sevcik