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Gedanken zum 2. Fastensonntag

Sonntagsevangelium

 

Wir haben heute den zweiten Fastensonntag erreicht und gehen weiter Richtung Karwoche und Ostern.

 

Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem, ein Weg in den Tod. Die Jünger – noch ahnungslos und treu an Jesu Seite - werden sich bald ängstigen, zweifeln, davonlaufen und sich verstecken. Jesus weiß, was ihn in Jerusalem erwartet und er weiß, was er von seinen Jüngern dort zu erwarten hat. Er weiß, seinen letzten Weg wird er bis auf wenige Ausnahmen allein gehen müssen. Trotz dieses Wissens führt er heute drei seiner Jünger auf einen Berg. In diesem Lichterlebnis will er ihnen einen Vorgeschmack auf die Auferstehung zeigen, bevor die Dunkelheit kommt.

 

Es ist wie der verstohlene Blick hinter den Vorhang. Für einen kurzen Moment dürfen die Jünger sehen, wer Jesus wirklich ist. Nicht nur der Wanderprediger, sondern der Sohn Gottes. Die Verklärung ist wie ein Fenster in den Himmel. Gott öffnet für einen Augenblick den Vorhang. Die Jünger sollen begreifen: Der Weg Jesu führt zwar nach Jerusalem, ins Leiden und ans Kreuz – aber das Kreuz ist nicht das Ende. Die Herrlichkeit Gottes steht dahinter. Jesus will heute damit auch uns sagen: Das letzte Wort hat nicht die Dunkelheit. Das letzte Wort hat das Licht.

 

Petrus will, ergriffen von dem, was er sieht, drei Hütten bauen. Wer von uns kennt das nicht? Wenn es gerade schön ist, möchten wir die Zeit anhalten. Doch Jesus bleibt nicht auf dem Berg. Er führt die Jünger wieder hinunter. Der Glaube ist kein Dauerzustand des Hochgefühls, sondern es geht darum, im Alltag treu zu bleiben. Dennoch brauchen wir die Stärkung für den Weg - diese Gipfelerlebnisse als Kraftquelle zum Weitergehen, sie machen uns widerstandsfähig, um den Alltag mit all seinen Herausforderungen mit Gottes Hilfe annehmen und meistern zu können.

 

Aus dem Himmelsfenster, das sich heute einen Spalt auftut, ruft Gott uns zu, dass wir auf Jesus hören sollen. Eine wichtige Nährquelle für unseren Glauben. Es erinnert mich an den Abschied des kleinen Prinzen vom Fuchs. Alles, was der Fuchs dem kleinen Prinzen mit auf dem Weg gibt, wiederholt dieser, um es sich zu merken.

 

»Hier ist mein Geheimnis. Es ist sehr einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.« »Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar«, wiederholte der kleine Prinz, um es sich einzuprägen. »Die Zeit, die du für deine Rose gegeben hast, sie macht deine Rose so wichtig.« »Die Zeit, die ich für meine Rose gegeben habe«, sagte der kleine Prinz, um es sich einzuprägen. »Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen«, sagte der Fuchs. »Aber du darfst sie nicht vergessen. Du bist für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast. Du bist für deine Rose verantwortlich.« »Ich bin für meine Rose verantwortlich«, wiederholte der kleine Prinz, um sich auch dies einzuprägen.

 

Wer auf Jesus hört, sich seine Worte einprägt, wird im Herzen verwandelt und geht anders durch die Welt. In einer Welt, in der polarisiert wird und Ängste geschürt, ruft Gott uns zu: Hört auf meinen Sohn. Als Christen und Christinnen haben wir eine Verantwortung und einen Sendungsauftrag - für Gott, für unsere Mitmenschen, für uns selbst.

 

Der 2. Fastensonntag ruft uns die Botschaft der Hoffnung in Erinnerung. In allem Leid, in allem Kreuz, in aller Finsternis gibt es immer auch den Blick hinter den Vorhang, das Fenster in den Himmel. Dieser Blick will unser Vertrauen stärken und uns ermutigen, dass das Hoffnungsvolle, strahlend Leuchtende und Gute auch durch uns aufscheinen kann. Und dass wir gewiss sein dürfen, Jesus Christus geht die Berg- und Talwege mit uns und führt sie letztlich zum Licht und in die Herrlichkeit Gottes.

 

 

Einen schönen Fastensonntag, 

eure Dekanatsassistentin Patrizia Wohlmacher

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