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Gedanken zu Christi Himmelfahrt

Im Advent singen wir: Tauet, Himmel, den Gerechten, Wolken, regnet ihn herab. Ein uraltes Sehnsuchtslied. Der Himmel soll sich öffnen. Gott soll herabkommen zur Erde. Und genau das feiern wir zu Weihnachten: In Jesus Christus steigt Gott herab in unsere Welt, in unsere Not, in unsere Geschichte.

 

Heute, zu Christi Himmelfahrt, schließt sich der Kreis. Der, den der Himmel gesandt hat, kehrt nun zum Vater zurück. Nicht, weil er die Welt verlässt, sondern weil er sie vollendet. Der Mensch Jesus Christus wird vor den Augen der Jünger emporgehoben, und – so sagt die Apostelgeschichte –  eine Wolke nahm ihn auf. Die Wolke ist in der Bibel nie bloß Wetterphänomen. Sie ist Zeichen der Gegenwart Gottes. Die Wolke bedeutet: Christus tritt ein in die Herrlichkeit des Vaters.

 

Und doch bleibt eine Verbindung zwischen Himmel und Erde bestehen. Gerade darin liegt die Tiefe dieses Festes.

 

Die Tage vor Christi Himmelfahrt sind die Bitttage. Wir beten um gedeihliches Wetter, um Bewahrung vor Unwettern, um Fruchtbarkeit der Erde. Manche halten das für altmodisch. Aber eigentlich steckt darin eine große Wahrheit: Der Mensch lebt nicht aus eigener Macht. Er bleibt angewiesen auf den Segen Gottes. Sonne und Regen, Wachstum und Ernte, Frieden und Bewahrung – wir können sie nicht herstellen.

 

So verbindet die Kirche Himmel und Erde miteinander. Wir bitten um Regen und gutes Wetter – und zugleich schauen wir auf Christus, der in den Himmel eingeht. Denn der Himmel ist nach christlichem Verständnis nicht ein ferner Ort über den Wolken. Himmel bedeutet: die Gemeinschaft mit Gott. Dort ist Christus jetzt – und zugleich bleibt er seiner Kirche nahe.

 

Darum ist Christi Himmelfahrt kein Abschiedsfest, sondern ein Hoffnungsfest. Der Mensch hat in Christus einen Platz bei Gott. Unsere menschliche Natur ist nicht verloren, nicht vergessen, nicht dem Tod überlassen. In Christus ist sie hineingenommen in die Herrlichkeit des Himmels.

 

Der Adventsruf Tauet, Himmel erhält heute seine Antwort: Der Himmel hat sich geöffnet – zuerst, indem Christus zu uns herabstieg; nun endgültig, indem er uns den Weg zum Vater eröffnet. Amen.

 

Einen schönen Feiertag,

eure designierte Pastoralvorständin Patrizia Wohlmacher

 

 

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