Pfarre Steyr-Ennsleite
Dem Hl. Josef, der Arbeiter, geweiht
In den Jahren 1959 - 1961 wurde die beiden seitlichen Gebäude (Pfarrhaus und Pfarrsaal) des Pfarrzentrums errichtet. Im Pfarrsaal befand sich auch die provisorische Kirche. Der Bau der Kirche als Vollendung des Pfarrzentrums begann dann im Jahr 1968. Am 4. Oktober 1970 konnte die Kirche dann von Diözesanbischof Franz Zauner eingeweiht werden. Kirche und Pfarrzentrum wurden von der Wiener Architektengruppe J. G. Gsteu und Arbeitsgruppe 4 geplant und erlangte als richtungsweisender Sakralbau der Moderne weitgehende Berühmtheit.
Gleich am Eingang der Kirche steht die Statue des Pfarrpatrons, des hl. Josef, des Arbeiters. Die Ennsleite ist geprägt von Arbeitern und von der ArbeiterInnenbewegung. Die Arbeit ist ein wesentlicher Lebensvollzug der Menschen. Die Kirche möchte dieses Leben teilen. Das Fest unseres Pfarrpatrons feiern wir am 19. März. Der Altar ist die Mitte der Kirche.
In diesem Bau ist eine X-Stütze ist das immer wiederkehrende tragende Element. Diese nimmt sowohl die auftretenden vertikalen als auch horizontalen Kräfte auf. Das Raumgefüge entsteht aus sechs dieser Stützen in Verbindung mit einem Betonrahmen. In der Form der Längsbalken, die an den Stellen der tragenden Stützkreuze breiter sind, ist der innere Kräfteverlauf nachgebildet.
Die ursprünglich ganz in Profilit-Glas geplante Außenhülle hat keinerlei tragende Funktion und signalisiert im architektonischen Konzept eine mittel- oder langfristige Veränderbarkeit der Raumbegrenzung.
Über die Pfarre
Quellen: