Steyr-Ennsleite: Ökumenischer Gottesdienst im Zeichen der Melodie Gottes
STEYR (11.6.2026) Im Zeichen Gottes Melodie, des Lebensrhythmus, stand ein ökumenischer Gottesdienst am Sonntag (7. Juni 2026) in der Kirche auf der Ennsleite. Gestaltet wurde der Gottesdienst gemeinsam von der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Steyr-Ennsleite und der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Steyr. Mehr als 200 Mitfeiernde folgten der Einladung. Die musikalische Gestaltung übernahmen das Akkordeon-Orchester “I Fisaccordionisti” und ein gemischter katholisch/evangelischer Kirchenchor. Das Thema des Gottesdienstes lautete “Gott hat den Menschen den Lebensrhythmus geschenkt”. In einem Experiment wurde gehört und gespürt, wie Körperperkussion klingt und wie Wasser.
Der evangelisch-lutherische Pfarrer Markus Gerhold verwies in seiner Predigt auf Ignatius von Antiochien und sein Begriffsverständnis von Ökumene. Dieser war Bischof einer Gemeinde, die für die Entwicklung des Christentums eine zentrale Rolle spielte. Er habe von einer “katholischen Kirche” im Sinne von den Kirchen Jesu Christi gesprochen. “Es gilt: Dort, wo Christi ist, da ist Kirche”, betonte Gerhold. Ökumene sei früher für das ganze Erdenreich gestanden, Ökumene im Christentum schon früh für die Gesamtheit der Christ:innen. Ein Problem der heutigen Ökumene, wie sie hierzulande bekannt ist, sei die unterschiedliche Melodie, dass einer nach oben singe und einer nach unten, statt zu harmonieren. Denn, die Harmonie mache einen Chor aus sowie Übung im sich Zurücknehmen, bekräftigte Gerhold. “Wir haben schon mit den Proben begonnen.”
(Infos: www.dioezese-linz.at/steyr-ennsleite und https://evang-steyr.at)
(mig)