Neues auf dem Weg zur neuen Pfarre
Die Neu-Organisation will der gesamten Seelsorge eine neue inhaltliche Ausrichtung geben. Drei Kernsätze, die das Wesentliche von Kirche-Sein auf den Punkt bringen, geben dem gemeinsamen Weg seine Richtung:
- „Wir pflegen unsere Glaubensquellen und entdecken sie neu“ (Spiritualität);
- „Wir sind nahe bei den Menschen und wirksam in der Gesellschaft“ (Solidarität);
- „Wir feiern, handeln und leben als Gemeinschaft gut miteinander“ (Qualität)
Nach der Startveranstaltung im Oktober, zu der alle DekanatsrätInnen, PfarrgemeinderätInnen und Sekretärinnen eingeladen waren, startete eine Analysephase, um die Situation in allen Pfarrgemeinden und kirchlichen Gruppen und Einrichtungen zu erheben. Die Auswertung der Analyse wird beim Dekanatsrat am 5. März präsentiert und besprochen. Sie dient als Grundlage für ein Zukunftsbild und ein Pastoralkonzept für die zukünftige Pfarre.
Derzeit wird auch abgeklärt, wo das zukünftige Pfarrbüro untergebracht werden soll.
Die Pfarrgemeinden haben in diesen Monaten den Auftrag, Personen für die Mitarbeit im zukünftigen Seelsorgeteam zu finden. Dieses wird in Zukunft gemeinsam mit einem hauptamtlichen Seelsorger bzw. einer hauptamtlichen Seelsorgerin die Pfarrgemeinde leiten.
Eine besondere Herausforderung stellt natürlich die Pfarrgemeinderatswahl dar, weil KandidatInnen gesucht werden müssen, manche Mitglieder ihre Mitarbeit im PGR beenden, und die Neuen in ihre Tätigkeit hineinwachsen müssen.
Derzeit läuft auch das Bestellungsverfahren für die drei Pfarrvorstände (Pfarrer, Pastoralvorstand, Verwaltungsvorstand), die gemeinsam die Pfarre leiten werden.
Der nächste Meilenstein wird das Treffen zur Erarbeitung eines Zukunftsbildes für die neue Pfarre sein, zu dem im Juni wieder alle DekanatsrätInnen und PfarrgemeinderätInnen eingeladen werden.