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Inhalt:

Jakobsweg 2019 - Teil I

Von der Zentralschweiz/Sachseln bis Freiburg/Fribourg

Fortsetzung des Jakobsweges dort, wo wir im Vorjahr aufgehört haben: von Sachseln am Sarner-See über Interlaken, Merligen, Blumenstein, Schwarzenburg bis Freiburg/Fribourg

 

Am 13.09. fuhren wir - meine Frau Inge und ich - mit dem Zug über Zürich und Luzern nach Giswil am Sarnersee; von dort wanderten wir nach Sachseln, dem Ort, wo wir im Vorjahr den Jakobsweg beendet hatten.

Nach einer ruhigen Nacht in einem Privatquartier mit wunderbarer Aussicht über den See und auf die Berge ging es am nächsten Tag über Sachseln - mit schöner großer, dem Hl. Nikolaus v.d. Flüher geweihter Kirche - und Giswil hinauf zu Lungerer-See; dieser ist ebenfalls wunderschön gelegen!
An der ruhigen Westseite des Sees wanderten wir nach Lungern, wo es ein der Kirche von Fatima nachempfundenes Gotteshaus gibt.

Auf urigen alten Säumerpfaden stiegen wir hinauf Richtung Brünigpass. Die Straße befindet sich tw. ganz nahe dem Fußpfad und war sehr stark befahren, besonders Motorradfahrer lieben offenbar diese Strecke!

Nach einer erholsamen Rast im Naturfreundehaus folgten wir dem Weg zur Passhöhe und von dort weiter durch märchenhaft anmutenden Wald bis zur Pilgerherberge in Brienzwiler. Das ist eine sehr nette und günstige, auf Freilwilligenbasis betriebene Unterkunft für Pilger, wo wir auch ein super Abendessen bekamen!

DANKE Herr, dass du bei uns bist und mit uns gehst, Schritt für Schritt!

 

Am dritten Tag - Sonntag, 15.09. - brachen wir bei sonnigem Wetter auf Richtung Brienzersee.
Bei schönem, tw. fast heißem Wetter ging es im Auf- und Ab über Oberried und Niederried nach Ringgenberg. Die Aussichten über den See waren immer wieder atemberaubend, aber der Weg war wegen der steilen An- und Abstiege ziemlich anstrengend!

Abends gegen sechs erreichten wir das zwischen Brienzersee und Thunersee gelegene Interlaken, wo wir in der Jugendherberge übernachteten.

REISE ACHTSAM und voll Ehrfurcht, dann wird das Leben reich und hat Momente der Schönheit

(A. Löhndorf).

 

Am darauffolgenden Montag, den 16.09.,  brachen wir etwas später auf, durchwanderten das touristisch geprägte Interlaken mit alten, mondänen Hotels und wunderbaren Blicken auf die Viertausender der Berner Alpen: Eiger Mönch und Jungfrau!

Schön führt der Wege weiter entlang der Aare durch ein Naturschutzgebiet bis zum Anfang des Thunersees. Wir stiegen hinauf zur Beatushöhle und weiter nach mehreren An- und Abstiegen schließlich hinunter zum Thunersee, in dem wir vor Merlingen ein  kühles Bad (ca. 18°) nahmen!

Merligen ist malerisch  am See gelegen, es gibt dort Palmen - ein beinahe italienisches Flair!

Etwas außerhalb des Ortes fanden wir ein feines Quartier im so genannten Gut Ralligen: ein ehemaliges Rittergut, das stilecht renoviert ist und wie ein Haus aus Grimms Märchen wunderbar am See daliegt. Wir wurden von den so genannten Christusträgern, einer evangelischen Brüdergemeinschaft, herzlich aufgenommen, bekamen Quartier, nahmen am gemeinsamen Abendgebet teil und konnten mit den Brüdern zu Abend essen.

 

Dienstag, 17.09.: Wir frühstückten mit Günther aus Deutschland, unserem persönlichen Pilgerbetreuer (er betreut als Freiwilliger im Sommer einige Wochen lang die Pilger, die in Gut Ralligen übernachten) in einem feudalen (Ritter-) Saal. Er zeigte uns auch noch einige schöne Räume in diesem wunderbaren alten Gebäude und führte uns abschließend zur Pilgerkapelle - ein alter Heustadel der sehr geschmackvoll zu einer Kapelle umgebaut wurde und eine unglaubliche Lage über dem Thunersee besitzt. Er las für uns den Pilger-Psalm Nr. 121 und berabschiedete uns mit einem Pilgersegen.

Wir wanderten bis Gunten, wo wir mit dem Schiff über den Thunersee nach Spiez übersetzten. Der Ort liegt malerisch am See und besitzt eine der so genannten 1000-jährigen Kirchen; das sind romanische Gotteshäuser, die tatsächlich tw. vor über tausend Jahre gebaut wurden und die eine besondere Atmosphäre ausstrahlen - schlicht aber ergreifend schön und meditativ!

Über Einigen und Armsoldingen - diese Orte weisen ebenfalls beeindruckende romanische Kirchen auf - und weiter über Uebeschi gelangten wir zu unserem Quartier in Blumenstein. Den ganzen Tag gingen wir durch eine malerische und sehr gepflegte Landschaft - das Ganze ist fast makellos, man wähnt sich zeitweise tatsächlich in einer Märchenlandschaft!

Psalm 121: "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat.

......Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten, ......er lässt deinen Fuß nicht wanken....

Der Herr behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben.

....er behütet dein Gehen und dein Kommen  von nun an bis in Ewigkeit."

 

Mittwoch, 18.09.: Aufbruch ohne Früstück; wir haben die 1000-jährige Burgunderkirche in Blumenstein aufgesucht (man muss sich vergegenwärtigen: in diesen Gotteshäusern feiern Menschen seit über tausen Jahren Gottesdienste und beten...!).
Über Wattenwil und Burgistein und erreichten wir Riggisberg, wo wir uns in einer Bäckerei - für Schweizer Verhältnisse preisgünstig - stärkten. Weiter nach Rüeggisberg und Schwarzwasser (Name rührt daher, dass das Wasser dieses Flusses relativ dunkel ist) gelangten wir durch landwirtschaftlich geprägte Landschaft, leider ziemlich oft auf asphaltierten Wegen, über Elisried und Schöntannen nach Schwarzenburg. Es war an diesem Tag eine relativ lange Etappe (27 km) und das Wetter eher kühl und bedeckt. Wir blieben in Schwarzenburg in einem Privatquartier bei einer älteren, sehr netten Dame: ein schönes altes, aber gut instandgehaltenes Haus direkt am Weg gelegen!

Wenn du etwas vorhast, dass dich scheinbar überfordert, dann "zerlege" es in Zwischenziele und Zwischenergebnisse, die dich ermutigen und anspornen, weiter zu machen.

 

Donnerstag, 19.09., schon eine Woche unterwegs!
Wir haben beim Frühstück nett mit der Gastgeberin geplaudert und sind dann bei ähnlich kühlem Wetter wie gestern aufgebrochen. Über teilweise sehr alte, mit Steinen gepflasterte Wege gelangten wir zur Sense, ein Fluss, der die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Freiburg bildet und den wir auf einer schönen alten Holzbrücke überquerten.

Im Kanton Bern, der "reformiert", also evangelisch ist, gab es keine Kapellen und Bildstöcke am Weg. Im katholischen Kanton Freiburg begrüßte uns gleich am Anfang eine wunderschöne Jakobus-Kapelle bei Heitenried! Bei der Mittagsrast in St. Antoni trafen wir Marie, ein ca. 35-jährige Norwegerin, die schon seit Juni unterwegs ist und die "in einem Rutsch" von Norwegen bis Santiago gehen möchte; sie will bis Weihnachten am Ziel sein!

Über Tafers (mit schöner Jakobus-Kapelle) gelangten wir auf wunderbaren Feldwegen und durch Weideland bis vor Freiburg/Fribourg. Diese Stadt grüßt schon von Ferne mit ihren alten Befestigungsanlagen, Brücken und Türmen!
Zusammen mit Marie und ihrer Freundin Melanie aus Bayern bekamen wir eine Unterkunft in den Pilgerzimmern des ehem. Franziskanerklosters, mitten in der Altstadt.

Suche Gott in allen Dingen, im Schauen, Hören, Gehen, Sprechen, Denken, Schmecken.... (Igntius von Loyola)

 

[zu den Bildern]

 

[lk]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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