Kindergarten = Gartenkinder
Im Kindergarten und der Krabbelstube der Pfarre Wolfsegg werden keine Stubenhocker herangezogen: Es muss schon sehr ungemütliches Wetter herrschen, dass man die Kinder nicht beim Spielen draußen sieht.
Die Erzieherinnen legen großen Wert darauf, dass ihre Schützlinge an der frischen Luft spielen, turnen oder einfach „umteufeln“ können. Ganz nebenbei erproben die Kleinen dabei ihre Geschicklichkeit, trainieren Grob- und Feinmotorik und lernen die Natur ihrem Alter entsprechend in einem geschützten Raum kennen. Das ideale Umfeld dafür bieten die Gartenanlagen im Kindergarten und der Krabbelstube.
Kleine Kinder unter großen Bäumen
Im Kindergarten bietet der alte Nussbaum mit seinen ausladenden Ästen im Sommer Schutz vor der Sonne und im Herbst reichlich Ernte; darunter hat die große Sandkiste ihren Platz, darüber hinaus Spielhäuschen, Schaukel und Bänke. Ein besonderes Highlight ist die Wasserbahn, an der nach Herzenslust gepumpt, gestaut und gepritschelt werden kann. Und wer gerade zu viel Zappel in den Beinen hat, kann mit Dreiradlern um die Wette sausen. Auch im Garten der Krabbelstube gibt es viel Abwechslung: Die Kleinen können an ihrem Alter und ihrer Größe entsprechenden Spielgeräten erste Erfahrungen im Klettern, Rutschen und Schaukeln sammeln. Und wenn ein Spaziergänger am Schloßberg sie in ihrem Garten antrifft und fragt, wie es ihnen geht, bekommt er voller Begeisterung „Dut!“ zugerufen.

Magdalena Welsch