Gruß von Pfarrer Dr. Wagner an die Pfarre
Meine lieben Pfarrangehörige, verehrte Gäste im Internet!
Zuallererst möchte ich bekannt geben, dass morgen um 14.00 Uhr die Besinnungsstunden für Ehepaare beginnen, obwohl sich bisher nur zwei Paare gemeldet haben – nach der Devise: tun wir in der Kirche für jene etwas, die etwas wollen. Wer jetzt noch dazukommen möchte, soll sich melden und mittun!
Wenn wir nun Ostern gefeiert haben, dann schaue ich mit großer Dankbarkeit zurück auf die vergangenen Wochen. In der Fastenzeit war es der Gang auf unseren Kalvarienberg mit den Fastenpredigten an den Freitagen, wo ich den verschiedenen Gruppen in der Pfarre danke für die Vorbereitung und Gestaltung der Abendmessen zum Thema „Mit Franziskus auf Jesus schauen“. Allen Betern und den Besuchern danke ich sehr herzlich, denn es waren sehr schöne Begegnungen mit dem Herrn im Gebet und in der Eucharistie und den Betern auf dem Weg und in der Kirche. Ebenso haben wir mit den Frauen zum Fasttag eine Sonntagsmesse gefeiert, wo es im Anschluss im Pfarrheim ganz ausgezeichnete Fastensuppen gab, aber auch zwei Messen mit unseren Kindern, den kleinen und den größeren.
Danke möchte ich ganz besonders auch denen sagen, die das Beichtsakrament in der Fastenzeit empfangen haben. Wer sich zur Beichte aufrafft, muss sich fragen lassen, was Sünde in seinem Leben bedeutet. Wenn in unserer Zeit das Sündenbewusstsein weitgehend verloren gegangen ist, dann hat das nicht nur zur Folge, dass jemand nicht mehr weiß, was Sünde ist, sondern noch mehr, dass er nicht mehr weiß, was die Gnade des Erbarmens und der Vergebung im Leben eines Christen bedeutet. Umso wichtiger ist es, dass unsere Kinder das Beichten lernen und einen positiven Zugang zum Sakrament erhalten. Danke den Schulen für ihre Unterstützung der Schulbeichten in der vergangenen Fastenzeit und den verschiedenen Beichtvätern, die von auswärts gekommen sind und mich bestens unterstützt haben.
Ein besonderes Erlebnis war wiederum die Karwoche mit einer ganz tollen Kirchenmusik. Das ist nicht selbstverständlich, und dafür können wir nicht genügend dankbar sein. Da war vor allem auch der Singkreis, der den Palmsonntag, die Osternacht und den Ostersonntag mit der Jakobusmesse musikalisch bestens gestaltet hat. Danke den Sängern und dem Orchester. Sehr feierlich waren auch der Gründonnerstag und der Kreuzweg am Kalvarienberg am Abend, die vom Doppelquartett musiziert wurden, und der Karfreitag zur Todesstunde um 15.00 Uhr von einem Freiwilligenchor. Dazu gab es auch Flötenmusik von Gerlinde Reitmann. Ein besonderer Genuss war am Karfreitag auch die Passion, die von DI Otmar Breitenbaumer, Ing. Stefan Grill und Werner Rumplmayr gesungen und von einem Cellisten aus Kirchdorf begleitet wurde. Und dann kommt am Ostersonntag um 10.00 Uhr der Jugendchor mit wunderschönen österlichen Liedern unter der Leitung von Regina Piestrak, die dankenswerterweise eingesprungen ist, um einen guten Übergang möglich zu machen. Danke unseren Jungscharführern auch für die Ostergrußaktion an der Kirchentür und die Osterfeier, die für unsere Kinder gelegt wurden.
Am Ostermontag gab es vormittags um 9.30 Uhr eine Messfeier und am Nachmittag um 15.30 Uhr in Rosenau mit den Jugendlichen und Firmlingen der Pfarre eine Emmausmesse. Am Vormittag habe ich bei meiner Predigt auf ein Jubiläum im Jahr 2028 hingewiesen, in dem wir uns mit der ganzen Pfarre an den Brand in Windischgarsten im Jahr 1728 erinnern werden. Aus diesem Grund rufe ich, wie das auch von Einzelnen vorgeschlagen wurde, ein Jubiläumsjahr in drei Schritten aus: 2025/26 mit dem Verkündigungsdienst. Aus diesem Grund gibt es heuer schon einen Glaubenskurs, bei dem wir uns mit Fragen des Glaubens auseinandersetzen, aber auch auf die zwei Bibelkurse für Frauen und für alle wollen wir verstärkt hinweisen. Ebenso müssen unsere Kinder und die Jugendlichen in Zukunft religiös noch besser werden. In den beiden Jahren 2026/27 geht es um den Liebesdienst, wo wir sehr genau darauf schauen werden, wo Menschen uns brauchen, und was wir für sie tun sollen. Schließlich sind es die Jahre 2027/28, wo es um den Gottesdienst geht, den wir dann zum Jubiläum sehr festlich feiern werden. Überall haben wir auch in Windischgarsten Nachholbedarf, der in der kommenden Zeit ausgeglichen werden soll. Zugleich ist es 2028 jenes Jahr, in dem ich vor 50 Jahren in Rom zum Priester geweiht und vor 40 Jahren als Pfarrer in Windischgarsten eingesetzt wurde. Wie wir diese Jubiläen feiern, werden die kommenden Jahre zeigen.
Auf jeden Fall möchte ich, dass wir uns gut darauf vorbereiten und gemeinsam Gott in der Pfarre danken für alles, was er uns in dieser Zeit geschenkt hat. Wenn die Herzen der Christen in unserem Tal im Glauben der Kirche zu brennen beginnen, wird auch in schwierigen Zeiten der Pfarrreform vieles sicher noch besser.
Mit lieben Grüßen und besten Wünschen
Euer Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner
