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Fr. 27.03.26

Gruß von Pfarrer Dr. Wagner an die Pfarre

In dieser Zeit, wo alle aufgerufen und gefordert sind, richtet Herr Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner am am Freitag an die Pfarrgemeinde einige Zeilen der Ermunterung.

 

 

 

 

Meine lieben Pfarrangehörigen, liebe Gäste im Internet!

 

„Ich glaube nichts – und mir fehlt nichts.“ So heut man in unserer Zeit immer wieder Leute sprechen. Sie haben keinen Glauben und brauchen ihn auch nicht. Oder sagt man vielleicht so etwas sehr leicht dahin? Es kann dafür viele Gründe geben. Glauben ist ja keine Selbstverständlichkeit. Mit gutem Willen allein kommt man nicht an das heran, was mit Glauben gemeint ist.

 

Wenn nun bald Ostern kommt, dann müssen wir ehest damit beschäftigen, was denn der österliche Mensch ist. Dabei dürfen wir nicht übersehen, dass das, was auf Menschen Eindruck machen soll, groß daherkommt und wichtig ist. Wenn Gott Großes vollbringt, geschieht eher das Gegenteil. In der Auferstehung Jesu überwindet Gott den Tod, und keiner merkt es. Es würde auch keiner erfassen. Gott geht mit uns seinen Weg in Geduld, während Menschen dem Auferstandenen begegnen dürfen. Sie glauben an ihn und bezeugen mit Worten und Taten, dass dieser Jesus, dem wir gefolgt sind, wahrhaft vom Tod erstanden ist. Weil er uns unverlierbares Leben schenkt, ist er unsere Rettung und unser Heil. Dieser Tod ist eine das Leben zerstörende Macht. Und wer sinnvoll und angstfrei leben will, wird nicht sagen können, dass ihm nichts fehlt, wenn er auf diese Frage keine Antwort suchen will und zu finden hofft.

 

Dass der Tod seine Macht verloren hat, das ist der alte Osterglaube, der uns heute verkündet wird. Mit seinem Tod hat Christus unseren Tod vernichtet. Wir sind getauft auf die Auferstehung und das neue Leben unseres Herrn Jesus Christus, das ewig bleibt und nicht ausgetauscht werden kann. Wir haben ein Heilmittel erhalten gegen alle Bosheit, alle Leiden und alle Bedrohungen dieser Welt. Paulus sagt es über uns zu Recht: „Ihr seid mit Christus auferweckt“ (vgl. Röm 6,1-14). Damit das alles überhaupt erst möglich wird, müssen wir Vertrauen zu Jesus fassen, wenn seine Freundschaft mich hält und trägt. Wer getauft wird, empfängt das Sakrament der christlichen Initiation und mit ihm das neue Leben, das Christus uns mit seinem Blut am Kreuz verdient hat. Heute wissen wir aber auch, dass „taufen“ bedeutet: eintauchen in den Tod Christi, damit der Mensch auferstehe zum Leben des lebendigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (vgl. Röm 6,1-11). Umso trauriger und tragischer, wenn Kinder in unserer Zeit vielfach nicht mehr getauft werden!

 

Wenn wir nun in der Osternacht und auch am Ostersonntag in unserer Pfarrkirche Eucharistie feiern, dann sollen uns tatsächlich die Augen und die Herzen aufgehen (vgl. Lk 24,30-31). Jesus gibt uns seinen Leib als Heilmittel gegen die Macht des Sterbens. Die Eucharistie, d.h. die Feier des Brotbrechens, wird uns zum konkreten Hoffnungszeichen gegen alle Lebensängste und Bedrohungen. Wenn wir uns nun fragen, wie der Osterglaube entsteht, dann müssen wir festhalten, dass Ostern das Fest des Entgegenkommens Gottes ist. Es bestärkt die Frauen, mutig den Jüngern zu verkündigen, dass auch ihnen eine Begegnung mit Jesus zuteilwird. Sie müssen sich nur auf den Weg begeben zu dem Ort, an dem ihr Weg mit Jesus begonnen hat. Was ist aber das Leben in Anbetracht des Todes und was ist der Tod in Anbetracht des von Gott verheißenen neuen Lebens? Verharmlosen dürfen wir den Tod in keinem Fall. Auf der anderen Seite ist von einer Hoffnung die Rede, die in den Augen des biblischen Zeugnisses Gewissheit ist, nämlich durch Christus Jesus zur Auferstehung zu gelangen. So sehr wir uns bemühen und abmühen, werden Rückschläge, Enttäuschungen und Niederlagen dauerhaft nicht zu vermeiden sein. Der Tod ist Teil des Lebens und reißt uns dennoch aus unserem vermeintlich sicheren und ruhigen Alltag immer wieder heraus.

 

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für die Osterfeiertage

Euer Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner

 

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