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Fr. 16.01.26

Gruß von Pfarrer Dr. Wagner

In dieser Zeit, wo alle aufgerufen und gefordert sind, richtet Herr Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner am Mittwoch an die Kinder und am Freitag an die Pfarrgemeinde einige Zeilen der Ermunterung.

 

 

 

 

Meine lieben Pfarrangehörige, liebe Gäste im Internet!

 

Als wir gestern im Arbeitskreis „Ehe und Familie“ zur religiösen Einleitung das Eröffnungslied „In deinem Namen wollen wir den Weg gemeinsam gehen mit dir“ gesungen haben, ist mir so richtig bewusst geworden, wie wichtig es für unsere ganze Pfarrarbeit ist, dass wir in seinem Namen den Weg gemeinsam gehen, wo er die Mitte ist. Ja, wie er uns liebhat, wollen wir einander lieben, wie er uns stärkt, wollen wir einander stärken.

 

Weihnachten ist längst vorüber, auch wenn in vielen Orten noch die Weihnachtsdekoration leuchtet, sodass es jetzt wichtig ist, dass wir uns Jesus zuwenden, der uns sein Wort schenkt, dass wir es hören und uns zu Herzen nehmen. Was Jesus in seinem Leben gewirkt hat, wie er gehandelt hat, wollen wir nicht vergessen, weil wir so einen Maßstab auch für unser christliches Handeln finden. Jesus muss immer mehr die Richtschnur unseres Lebens werden.

 

Obwohl sich in unserer Pfarre immer wieder etwas tut, und geschehen kann etwas, weil Einzelne auch etwas tun, stelle ich immer deutlicher eine gewisse Müdigkeit fest, die mich traurig stimmt. Ist uns die Begeisterung für den Glauben abhandengekommen, sodass wir zwar schönreden, aber immer weniger tun? Sehr oft herrscht nämlich die Angst, dass man etwas, was man tun soll, nicht schafft. Und wenn es dann um Besuche geht, die einfach geschehen müssen, oder auch sonst Aufgaben erfüllt werden sollen, die unangenehm sind, dann finden sich immer weniger, die letztlich auch bereit sind, tatsächlich anstehende Aufgaben zu erfüllen. Fast unmöglich, jemand zu finden, scheint es, wenn es darum geht, Pfarrbriefe auszutragen, erst recht, wenn es darauf ankommt, für die Caritas Spenden zu sammeln. Dabei kommt mir in den Sinn, dass schon vor fast 40 Jahren, als ich damals nach Windischgarsten kam, die Pfarrbriefe mit der Post ausgeschickt wurden. Zu dieser Zeit habe ich mich gewundert, ohne zu ahnen, dass es damals schon unmöglich geworden war, für alle Gebiete in der Pfarre Austräger zu finden. Dabei gilt für mich immer, dass Kontakte wichtig sind, weil wir ohne Gemeinschaft nicht Christen sein können.

 

Am Mittwoch haben wir mit der Lesung aus dem 1. Petrusbrief die Bibelrunden für Frauen, die es schon seit 16. November 1988 gibt, begonnen, wo jetzt viele nicht mehr können, weil sie alt und krank geworden sind. Zehn Mal im Jahr treffen wir uns einmal im Monat an einem Mittwoch um 15.30 Uhr. Auch da zeigt es sich, dass wir in Zukunft Frauen brauchen, die nachkommen, damit diese Bibelrunden weitergeführt werden können. Zweifellos hat die erste Zusammenkunft der Frauen schon gezeigt, dass der 1. Petrusbrief hoch interessant ist und sehr viel auch dazu beiträgt, dass die Hl. Schrift insgesamt besser verstanden werden kann. Auch da bin ich überzeugt, dass es dringend die Weiterbildung im Glauben braucht, damit wir die Botschaft an die nächste Generation weitergeben können. Wer in unserer Zeit glaubt, dass mit dem Kirchgang alles gegeben ist, der täuscht sich ganz schwer. So lautet mein Spruch: Ohne Kirche geht es nicht, aber die Kirche allein ist es auch nicht. Was wollen wir in Zukunft unserer Jugend sagen, wenn wir selber nicht Bescheid wissen?

 

Nun haben wir am letzten Dienstag ein besonderes Fest mit einer Messfeier um 19.00 Uhr in unserer Pfarrkirche gefeiert: Fritz Hellesch, der viele Jahrzehnte Chorleiter beim Männerchor in Rosenau und beim Singkreis gewesen ist, wäre am 13. Jänner 100 Jahre alt geworden. Als der Gedanke aufkam, dass die beiden Chöre aus diesem Anlass etwas tun wollen, war ich sofort von der Idee begeistert. So war es auch für mich ein Herzensanliegen, jemand zu danken, der für die Kirchenmusik in unserer Pfarre alles gegeben hat. Was wäre die Kirchenmusik ohne Fritz Hellesch, den viele schon längst vergessen haben? Ist nicht die Schnelllebigkeit unserer Zeit auch schicksalhaft, wenn Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und viel geleistet haben, nicht mehr präsent sind, weil wir gar nicht gewillt sind, an das zu denken, was sie in Kirche und Welt geleistet haben? Weil wir uns gegen ein solches Verhalten der Leute zur Wehr setzen müssen, haben wir diesen Gottesdienst festlich auch mit toller Kirchenmusik begangen. Schön, dass wir auch nachher im Pfarrheim beisammensaßen, um uns zu stärken. Da wurde dann manches auch aus dem Leben von Fritz Hellesch zum Besten gegeben. Danke den Sängern für die musikalische Gestaltung und den Messbesuchern für die Mitfeier, weil sie sich auch persönlich an Fritz Hellesch erinnert haben. Andere sind da schon vergesslicher gewesen!

Damit wir auch in Zukunft wissen, was es in unserer Pfarre zu feiern gibt, empfehle ich Ihnen den Pfarrkalender, weil da alles drinsteht, was in der nächsten Zeit ansteht. So gibt es heute am Abend von 17.00 – 18.30 Uhr in der Pfarrkirche Beichtgelegenheit, die Sie nützen sollten, wenn Sie zu Weihnachten noch nicht bei der Hl. Beichte gewesen sind. Damit sage ich sehr grundlegend, was in unserer Zeit verloren geht: die Sakramentalität der Kirche und der Zugang zu den Sakramenten. Wie können wir unserer Jugend helfen, wenn wir als Erwachsene selber nichts dafür beitragen? Alles läuft in vielen Pfarren in unserer Diözese zur Kommunion, während die Beichte vielerorts „gestorben“ ist. So kommt es, dass vielerorts in den Pfarren vor der Erstkommunion und der Firmung das Beichtsakrament nicht mehr vorhanden ist. Und die wenigen, die in den Pfarren noch heiraten, gehen auch nicht mehr zur Beichte. Und zum Schluss warten wir dann, dass der Tod eintritt, ohne die Krankensakramente im Dreischritt von Beichte, Krankensalbung und Kommunionfeier ernsthaft empfangen zu haben.

 

Obwohl in unserer Zeit vieles niedergeht, bin ich zuversichtlich, dass aus dem Glauben immer wieder neues Leben entsteht im Bewusstsein, dass der Herr in unserer Mitte ist, und wir die Botschaft des Glaubens in unsere Zeit hineintragen.

 

Mit lieben Grüßen

Euer Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner

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