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Mi. 22.04.26

Gruß von Pfarrer Dr. Wagner an die Kinder

In dieser Zeit, wo alle aufgerufen und gefordert sind, richtet Herr Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner am Mittwoch an die Kinder einige Zeilen der Ermunterung.

 

 

 

 

Meine lieben Kinder, verehrte Gäste im Internet!

 

Was soll ich Dir heute schreiben? Ich habe mir dieses Mal gedacht, ich schreibe Dir etwas über das Hören. Warum? Weil ich glaube, dass es auch für Dich ganz wichtig ist, wenn Du auf den andern hörst. Warum müssen wir das als Kinder schon lernen? Auf den andern hören heißt, sich selber nicht so wichtig nehmen und den andern in den Mittelpunkt stellen. Wenn ich auf den andern höre, dann wird er immer wichtiger. Du gehst in den Kindergarten und bist froh, dass Dir jemand mit viel Liebe sagt, was Du tun sollst. Du probierst es aus und kommst drauf, dass das genauso richtig ist. Was ist, wenn jeder tut, was ihm passt? Wenn jeder tut, was ihm gefällt, wird es im Kindergarten und auch in der Schule sehr bald nicht mehr schön sein. Keiner geht mehr hin, weil er Angst vor dem andern hat. Wenn Du in der Schule auf den Lehrer nicht hörst, wirst Du zuhause nicht wissen, welche Hausaufgabe Du hast. Auf die Eltern hören? Ja, Deine Eltern meinen es gut mit Dir, wenn sie Dir sagen, was Du tun sollst. Sie sind schon länger auf der Welt und haben selber Erfahrung im Leben gemacht, die sie gerne an Dich weitergeben. Wenn Du dann einmal auf Deine Eltern nicht hörst, weil Du das tust, was Dir gefällt, kommst Du sehr bald drauf, dass es nicht gut war, was Du getan hast.

 

Nun müssen wir nicht auch auf Gott hören? Wenn ich mich auf die Sonntagsmesse vorbereite und überlege, was ich bei der Messfeier den Leuten in der Predigt sagen möchte, dann nehme ich den Bibeltext der ersten Lesung zur Hand, lese, was da steht, und mache mir Gedanken, was ich den Zuhörern in der Kirche heute sagen möchte. Wenn ich den Text lese, höre ich auf das, was Gott mir sagen möchte. Dass wir heute die Bibel in der Hand haben, und wissen, was im Alten und Neuen Testament steht, dazu braucht es die Kirche. Zu allen Zeiten war es die Kirche, die die Botschaft Gottes gehört und weitergegeben hat. Wenn wir jetzt nach Ostern die erste Lesung am Sonntag lesen, dann ist es die Apostelgeschichte, die ebenso Lukas geschrieben hat wie das Evangelium, das auch er zuvor verfasst hat. Wovon lesen wir in der Apostelgeschichte? Wir lesen von den Christen ganz am Anfang, aber auch von der Kirche, wie sie sich im Laufe der Zeit entfaltet hat. Wenn zuerst Jesus Wunder gewirkt hat, dann wirken jetzt bereits die Jünger die ersten Wunder. Petrus hat nicht Geld und Gold für die Leute, aber die Kraft, einen Gelähmten zu heilen. Könnte nicht auch Dich der Glaube an Gott glücklich und zufrieden machen? Versuch es einmal und nimmt Dir jeden Tag Zeit für das Gebet und am Sonntag für die Messfeier in unserer Pfarrkirche!

 

Wenn Du in Deinem Leben nur das tust, was Dir gefällt, wird es sehr bald nicht gut gehen. Du schaffst vieles nicht und Du ärgerst Dich, weil vieles nicht passt. Anfänglich wirst Du anderen dafür die Schuld geben, sehr bald aber wirst Du erkennen, dass es allein an Dir liegt, wenn etwas nicht passt. So musst Du etwas ändern, weil es sonst nicht besser wird. Vielleicht sprichst Du darüber mit Deinen Eltern, Deiner Lehrerin oder Pädagogin im Kindergarten oder auch mit mir. Wenn Du dann gut zuhörst, was andere Dir sagen, wirst Du sehr bald erkennen, was Du tun musst, damit alles besser wird. Weil Du in der letzten Zeit sehr wenig in die Jungschar gehst, wirst Du sehr bald auch weniger in die Kirche gehen. Du hast immer weniger Kontakt mit den andern in der Gruppe, weil Du lieber zu denen gehst, die mit Gott nichts zu tun haben wollen. Sehr bald weißt Du nicht mehr, was in der Pfarre los ist, und im Sommer fährst Du dann nicht auf das Jungscharlager, weil Du genau in der Zeit mit Deinen Eltern auf Urlaub gehst. Schnell geht es, und Du wirst die andern beschuldigen, weil sie so fad sind, und auch die Jungscharführer nichts Interessantes bringen. Nein, Du hast den Kontakt zu den andern verloren, und jetzt wären nur die andern böse. So geht es nicht, und Du musst etwas in Deinem Leben verändern!

 

Selbstverständlich kann es aber auch sein, dass der Jungscharführer, der für Deine Gruppe verantwortlich ist, etwas tun muss. Wenn dieser nicht in die Kirche geht, wird er sehr bald leer werden und Stück für Stück die Freude in der Jungschar- und Ministrantenarbeit verlieren. Jungscharführer treffen sich regelmäßig nicht nur, um etwas für die Jungschar- und Ministrantenarbeit vorzubereiten und auszumachen, sondern auch, um in der Gemeinschaft zu wachsen. Gemeinschaft muss gepflegt werden, damit sie lebendig bleibt. Ich freue mich, wenn ich mit allen in der Kinderarbeit zusammenkomme, und bin traurig, wenn das nicht geschieht bzw. wenn immer wieder andere nicht kommen. Im Übrigen müssen wir auch darüber nachdenken, wie das Thema für unser nächstes Jungscharlager vom 9. bis 15. August in St. Leonhard im Mühlviertel heißen soll. Ihr seht, dass es auch für Jungschar- und Ministrantenführer immer etwas zu tun gibt.

 

In der Hoffnung, dass alles letztlich gut wird, grüßt Euch

Euer Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner

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