Oase zum Durchatmen
Nach der offiziellen Eröffnung am Stadtplatz luden verschiedene Stationen, die frei wählbar waren, zum Innehalten, Verweilen und Beten ein. Im Altarraum lagen Matten und Decken, die den Gästen einen Perspektivenwechsel mit Blick nach oben ermöglichten. In der Kinderecke gab es Mandalas zum meditativen Ausmalen, weitere Stationen waren eine Klagemauer, Kerzen und „Psalmen to go“, die von einer Leine gepflückt werden konnten. Jeweils zur vollen Stunde erfolgte ein spiritueller Impuls von ungefähr einer Viertelstunde.


Als Auftakt gab Geschichtenerzählerin Lucia Weber eine Klanggeschichte zum Besten, Margot Brucker begab sich auf die Spuren von David Steindl-Rast und Meister Eckhart und Irmgard Lehner lud zu einer Atemübung ein. Den Abschluss bildete eine Darbietung von Taizé-Gesängen, welche beim ökumenischen Abendgebet in der Christuskirche noch eine Fortsetzung fand.

Weitere Schauplätze der Langen Nacht der Kirchen waren die Marienkirche mit Poetry Slam, also modernen Gedichten, die von der Kanzel aus vorgetragen wurde, und die Christuskirche, in welcher der Abend unter dem Motto „Kunst und Kirche“ stand.

Text: Daniel Brunnmayr / Bilder: Stadtpfarre