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Gedanken zum Evangelium

Tag für Tag - Montag, 30. März

'Herr zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.' (Joh 6,68)

 

 

 

Gedanken zum Tagesevangelium:

 

'Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.'
 
Wie schafft Gott Recht? Das heutige Evangelium zeigt uns den Weg der Gerechtigkeit Gottes. Es geht um Ehebruch und es ist ganz klar, welche Strafe eine solche Person verdient hat. Nach dem mosaischen Gesetz muss diese Frau gesteinigt werden. Nur so ist das Recht wieder hergestellt. Warum kommen die Schriftgelehrten und Pharisäer mit dieser Frau zu Jesus? Es gibt eigentlich keinen erforderlichen Grund dafür. Wie schon des öfteren wollen sie Jesus wieder einmal auf die Probe stellen. Mit ihrer Frage, wie Jesus zum Urteil der Steinigung steht, bringen sie Jesus in ein Dilemma. Wie kann er in diesem Fall die Barmherzigkeit Gottes vertreten? Lässt er nämlich die Frau frei, dann handelt er nicht nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, welches Jesus auch anerkennt. Verurteilt er die Frau, wird seine Botschaft von der Liebe Gottes unglaubwürdig.
 
Es wird spannend, wofür wird sich Jesus entscheiden wird? Wieder einmal reagiert Jesus ganz unerwartet. Er bückt sich und schreibt mit dem Finger etwas in die Erde. Es wird nicht berichtet, was da in der Erde steht, aber es hat eine Bedeutung: Was auf Erde geschrieben wird, ist vergänglich, wird vom Wind verweht, von den Füßen zertreten. Die Schriftgelehrten wissen, dass Gott die Gerechten unauslöslich in einem Buch vermerkt, damit er ihre Namen nicht vergessen wird. Anders verhält sich Gott gegenüber Sünder. 'Alle, die sich vom Herrn abwenden, werden in den Staub geschrieben.' So steht es beim Propheten Jeremia. Nachdem die Gesetzeslehrer die Verse der Bibel ziemlich genau kennen, ist dieses Zeichen klar genug.
 
Doch ihre Fragen gehen weiter bis Jesus sich mit dem Satz, 'wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein,' an sie wendet. Dieser Satz lässt sie verstummen, keiner will mehr die vom Gesetz geforderte Strafe vollstrecken. Mit ihrem Weggehen bekennen sie, dass auch sie nicht frei sind von Gesetzesübertretungen und von Schuld. Zurück bleiben Jesus und die Frau. Nun kann Jesus mit dem Auge der Barmherzigkeit Gottes auf die Frau schauen und nachdem keiner einen Stein geworfen hat, gibt es auch für Jesus keine Grund mehr diese Frau zu verurteilen. Das heißt aber nicht, dass Jesus die Sünde gutheißt, denn er fügt noch hinzu: 'Geh und sündige von jetzt an nicht mehr.' Die Barmherzigket Gottes ermöglicht einen Neuanfang.

 


Tagesevangelium vom 30. März 2020:


'In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg. Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du? Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem Anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!' (Joh 8, 1 - 11)

 

Text:  Katharina Mayr-Jetzinger / Bild: Pixabay

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