Weil das, was bleibt, die Erinnerung ist…
Nach der Predigt, in der Pfarrer Niko Tomić die anwesenden Trauernden ermutigt hat, auf Gottes Wohlwollen und Wirken zu vertrauen, in der Gewissheit, dass unsere lieben Verstorbenen auferstehen und wir sie einst wiedersehen werden, wurden die Namen der 29 Verstorbenen verlesen und von den Ministrantinnen und Ministranten für jede und jeden von ihnen eine Kerze entzündet. Auch alle anderen Verstorbenen wurden in unseren Gottesdienst und unser Gebet eingeschlossen.
Gerade zu Allerheiligen und Allerseelen fällt es uns nicht leicht, den Tod einer geliebten Person, den Verlust eines Puzzleteils unseres Lebens, den wir nicht ersetzen können, zu verkraften. In diesen Momenten ist es wichtig, sich an die schönen Erlebnisse mit dem oder der Bekannten zu erinnern und für die gemeinsame Zeit dankbar zu sein. Denn eines ist gewiss: Im Gebet und Vertrauen auf Gott können wir jede noch so große Schlucht überwinden.
Text und Fotos: Maximilian Staflinger