Die Glocken
Auf Grund eines Einwandes der Diözese, dass die gewünschte Tonkombination (des'-f'-as'-b'-des'') nicht die günstigste für ein fünfgliedriges Geläute sei, entschloss man sich, auf ein viergliedriges "einfaches Salve Regina"-Geläute umzustellen, allerdings um einen Halbton tiefer gestimmt (c'-e'-g'-a'). Die Diözese meinte dazu, dass durch die Tiefersetzung und damit der Erhöhung des Glockengewichts das Klangvolumen zwar größer wird, die Kombinationsmöglichkeiten gegenüber dem 5-gliedrigen Geläute bedeutend weniger.
(Anm.: Wie man´s macht, macht man´s falsch)
Am 29. September 1963 erfolgte durch Abt P. Berthold Niedermoser (Stift Schlierbach) die Glockenweihe.
[foto glockenweihe]
Die Glocken im einzelnen:
Hl. Familie
Schlagton c', Gewicht 2220 kg, Durchmesser 1600 mm
Hl. Maria
Schlagton e', Gewicht 1192 kg, Durchmesser 1262 mm
Hl. Christophorus
Schlagton g', Gewicht 650 kg, Durchmesser 1068 mm
Hl. Leonhard
Schlagton a', Gewicht 505 kg, Durchmesser 945 mm
Später kam noch die kleinste Glocke dazu, die am 31. August 1969 von Pfarrer Otto Glas (seine letzte Amtshandlung in der Pfarre Hl. Familie) geweiht wurde.
[foto kinderglocke]
Diese so genannte Kinderglocke (Schlagton c'') wurde aus Spenden, die die Kinder der Pfarrgemeinde gesammelt hatten, finanziert. Bei der Glockenweihe versprach Pfarrer Glas, dass diese Glocke in Hinkunft bei jeder Taufe eines Kindes geläutet würde.
Ein Brauch, der jetzt wieder geübt wird!