Die Orgel
Im Pfarrgemeinderat wurde darüber sehr ausführlich und durchaus kontrovers diskutiert. Wollen wir den Schritt endlich wagen endlich eine echte, eine Pfeifenorgel anzuschaffen, oder wollen wir wieder auf eine kurzlebigere, aber finanziell viel günstigere, in der Zwischenzeit natürlich auch technisch viel bessere elektronische Variante setzen.
Für die Pfeifenorgel sprach viel Enthusiasmus, dagegen sprach das finanzielle Risiko. Letztlich hat sich der Pfarrgemeinderat entschieden, das (überschaubare) Risiko einzugehen und Grünes Licht für die Anschaffung einer Pfeifenorgel zu geben.
Der Auftrag erging an die Fa. Orgelbau Kögler in St. Florian b. Linz.



Die Orgel hat 27 Register, 2106 Pfeifen, verteilt auf zwei Manuale und ein Pedalwerk.
Die Werkaufteilung ist nach klassischen Orgelbauprinzipien gewählt. Das Hauptwerk in der Mitte, das Oberwerk darüber. Das Pedalwerk ist in den äußeren Türmen in C- und Cis-Seite aufgeteilt.
Das Instrument ist rein mechanisch nach altmeisterlicher Orgelbauweise gefertigt mit alten Holzverbindungen, Bearbeitung der Holzoberfläche von Hand, fast keine Verleimungen und keine Verwendung von Schrauben.
Der Wunsch des Orgelbauers Christian Kögler:
"Möge diese neue Orgel für Jahrhunderte ihren Dienst zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Menschen erfüllen".

