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Kirche in der Vogelweide - wie es dazu kam

Im Jahr 1939 wurde von der "Gemeinnützigen Welser Heimstättengenossenschaft" im bisher praktisch unbebauten Gebiet nördlich der Westbahn und westlich der Passauerbahn mit dem Wohnungsbau begonnen.

Das Gebiet gehört bis Juli 1938 zur Gemeinde Lichtenegg und wird dann von diesem Zeitpunkt an gemeinsam mit den Gemeinden Puchberg und Pernau der Stadt Wels eingemeindet. 1942 waren schon 876 Wohnungen fertig gestellt. Das Zentrum der neuen Anlage bekam den Namen Vogelweiderplatz und so bürgerte sich die Bezeichnung "Vogelweide" für den neuen Stadtteil ein.

Nach dem Krieg, der auch hier einige Zerstörung anrichtete, wurde ab 1951 weiter gebaut, zunächst wieder von der "Heimstätte", später auch von anderen Bauträgern.

 

Schon Ende der Vierzigerjahre erkannte der Stadtpfarrer von Wels, Dechant Felix Königseder, zu dessen Pfarrsprengel die Vogelweide damals gehörte, dass in diesem Gebiet ein neuer, großer und ständig wachsender Stadtteil entstehen wird, der von der Stadtpfarre nicht mehr betreut werden kann.

Zur Zeit der Planung der Kirche war zudem schon ein neues Schulzentrum in Betrieb gegangen mit damals mehr als 30 Klassen und über 1000 Schülern.

 

Dechant Königseder und der Pfarrkirchenrat der Stadtpfarre unter Obmann Anton Hackl traten deshalb für einen Kirchenbau in der Vogelweide ein.

Der Name Heilige Familie

 

Den Namen haben wir uns nicht selbst gegeben, er wurde uns von der Mutterpfarre gegeben, so wie einem Kind der Name von den Eltern gegeben wird.

 

Kommerzialrat Norbert Schmidt ("Taubenschmidt"), damals Mitglied des Pfarrkirchenrates, erzählte, dass er den Vorschlag machte, die neue Kirche der Heiligen Familie zu weihen, einserseits, weil seine Großeltern der Familienpfarre Linz angehörten, andererseits, weil in der Vogelweide sehr viel junge Familien wohnten.

 

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