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Missbrauch in der Kirche

Liebe PfarrbewohnerInnen, liebe Mitchristen!

Wir feiern den Palmsonntag. Wir erinnern uns, dass die letzten Lebenstage Jesu mit dem Gang nach Jerusalem, mit dem Einzug in die Heilige Stadt begonnen haben. Im Evangelium werden wir hören, wie die Jünger Jesus  zugejubelt haben und ihn als den wahren König feierten. Über diesem Jubel und der Freude, die die Jünger/Innen zum Ausdruck brachten, lag aber schon der Schatten des kommenden Geschicks, des Todes Jesu. 

 

Auch wir haben heute vielleicht die Sehnsucht mit Freude und Hoffnung diesen Palmsonntag und das kommende Osterfest feiern zu können. Über der Kirche in unserem Land liegt aber  ein dunkler Schatten, der uns allen zu schaffen macht. Viele Menschen haben in diesen Wochen durch das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen das Vertrauen in die Kirche verloren und haben sich entschlossen, der Institution Kirche den Rücken zu kehren. Zurecht werden die Vergehen, die geschehen sind, von den Menschen als schwere Fehler betrachtet und zurecht wird gefordert, dass diese Vergehen nicht unter den Teppich gekehrt werden dürfen. 

 

Das Geschehene können wir in der Kirche nicht mehr rückgängig machen. In der Diözese Linz bemühen wir uns aber sehr, den Opfern von sexuellem und gewalttätigem Missbrauch zu helfen. Betroffene können sich an die Ombudsstelle mit unabhängigen Ombudsleuten wenden. Die Vorwürfe werden gegebenenfalls durch die staatlichen Behörden geklärt. Die Diözesane Kommission gegen Missbrauch und Gewalt unterstützt mit ihrer Arbeit die Diözesanleitung durch Empfehlungen geeigneter Maßnahmen im innerkirchlichen Bereich.

 

Die Diözese Linz möchte den Opfern Hilfe und Gerechtigkeit zukommen zu lassen und künftige Verfehlungen so gut es geht im Vorhinein verhindern. In diesen Tagen hören wir die Leidengeschichte, den Bericht über Jesu Leiden und Sterben. Jesus wurde ungerecht verurteilt und er wurde ein unschuldiges Opfer menschlicher Gewalt. Das unschuldige Leiden von Menschen ist immer ein Unrecht, das zum Himmel schreit.

 

Ich lade Sie/Euch ein, auf die Botschaft Jesu zu hören, im Gottesdienst den Leidensweg Jesu in Gedanken mitzugehen und all das menschliche Leid und die Not, die uns bedrückt auch vor Gott zu bringen. Mit der Bitte um Läuterung und Heilung – auch und gerade unserer Kirche. Gott sei Dank, dass es neben all dem Unentschuldbaren, auch noch so viel Gutes und Wertvolles gibt. Jenem zu wehren und dieses zu fördern und zu mehren, ist unser Auftrag!      
 

Franz Schauer
Pfarrer

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