Die meisten der Mitgestaltenden bereiten sich dzt. auf die Taufe vor und haben in Steyrermühl ihre pfarrliche Heimat gefunden. Durch die Möglichkeit, sich z. B. bei den Fürbitten in ihrer Muttersprache ausdrücken zu können oder die Lesung in der eigenen Sprache zu hören, eröffnete sich für sie eine andere Qualität des Mitfeierns.Schon bei der Vorbereitung, beim Aussuchen der Texte und beim Formulieren der Fürbitten erlebten sie eine Form der sprachlichen Kreativität, die sie von ihrer Herkunftsreligion nicht gekannt hatten.
Die musikalische Gestaltung übernahm der "Gemischte Chor Steyrermühl", der mit aramäischen, hebräischen, afrikanischen, englischen und natürlich deutschen Liedern viel Schwung in die Kirche brachte.
Im Anschluss an die Messe luden die Asylwerber zu einer Agape mit iranischen Köstlichkeiten ein.