Neue Broschüre über Pfarrgründer P. Meindl
Er war eine interessante Persönlichkeit, die uns auch heute noch etwas zu sagen hat. In Steyr ist er heute weitgehend vergessen. Um wieder auf ihn aufmerksam zu machen, verfasste Karl Ramsmaier zeitgerecht zur Landesausstellung „Arbeit. Wohlstand. Macht“ eine 60-seitige Broschüre über P. Josef Meindl SJ. Münichholz sollte eine nationalsozialistische Mustersiedlung ohne Kirche und Pfarrer werden. P. Meindl baute trotzdem ab 1941 eine christliche Pfarre auf, taufte im Geheimen Kinder und ließ Hostien in das KZ-Außenlager Steyr-Münichholz hineinschmuggeln. Er wohnte nach dem Krieg in einer Baracke, in der auch die erste Kirche untergebracht war. Er baute die erste Kirche in Münichholz, widmete sich der Arbeiterseelsorge und wurde auch von kirchenkritischen Leuten sehr geachtet.
„In dieser kompakten Broschüre wird vor allem sein Wirken in Steyr nachgezeichnet. Sein Hauptaugenmerk galt der sogenannten Arbeiterseelsorge. Pater Meindl ist ein Beispiel für eine Kirche, die nicht darauf wartet, dass die Menschen zu ihr kommen, sondern die auf die Menschen zugeht. Insofern ist er ein Vorbild für die Kirche von heute.“
Maximilian Aichern OSB, Altbischof der Diözese Linz
Erhältlich ist die Broschüre zum Preis von € 10.- im Pfarrbüro Steyr-Münichholz, in der Buchhandlung Ennsthaler, im Treffpunkt mensch&arbeit Steyr, Michaelerplatz 4a und bei Karl Ramsmaier.
E-Mail: karl.ramsmaier@dioezese-linz.at
Diese Publikation wurde gefördert durch Land OÖ, Diözese Linz, Österreichische Provinz der Jesuiten, Stadt Steyr, SKF-Österreich und Pfarre Steyr-Münichholz.