Sozialkreis
Der Sozialkreis Schwanenstadt lädt öffentlich jeden Donnerstag von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr zu einem Pfarrcafé ein, wo wir parallel zum Frühstück sozial Schwächeren beratend und finanziell unter die Arme greifen.
Je nach Problemfall ist unser Kernanliegen, den Mitmenschen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Kurzfristig springen wir bei finanziellen Nöten ein, was aber langfristig nicht möglich und auch nicht förderlich sein kann. Wir bezahlen beispielsweise Stromrechnungen, wenn schon „der Hut brennt“, sprich Stromabschaltungen im Raum stehen. Langfristig geht es darum, den zu Beratenden aufzuzeigen, wo sie für sich selbst wieder Verantwortung übernehmen könnten, um ein menschenwürdiges Leben zu führen.
Schuldnerberatungen sind oftmals auch ein Mittel der Wahl. Auch staatliche Unterstützungen und Hilfsangebote bringen wir den Hilfesuchenden zur Kenntnis. Therapeutische Begleitungen werden bei Bedarf ebenfalls ins Auge gefasst. Im Gespräch versuchen wir, falsche Sichtweisen zu beleuchten und den Verzweifelten zu helfen, das Leben in die eigene Hand zu nehmen. In Krankheitsfällen sind wir selbstverständlich mit finanziellen Zuwendungen gerne bereit, Notlagen zu mindern.
Für all diese Maßnahmen ist es für uns wichtig, Verständnis zu zeigen, Empathie zu leben und den Menschen neue Hoffnung zu geben. Positive Kommunikation ist Teil unserer Beratungsarbeit. So wird Vertrauen aufgebaut und unsere Mitmenschen finden bei uns einen Ort des Wohlbefindens, des Verstandenwerdens und des Respektes.
Manche „Schäfchen“ kommen immer wieder, ohne dass wir erfolgreich sein konnten – hier agieren wir mit Liebe und Wertschätzung, wissend, dass manche Mitmenschen so sind, wie sie sind, und so bleiben, wie sie sind. Ja, dafür sind wir auch da. Wer uns kontaktieren möchte, kann sich im Pfarrbüro melden, von wo aus man an Frau E. Aichmayr (Seelsorgeteam) weitergeleitet wird.
Unser Sozialkreis finanziert sich ausschließlich aus Spenden.
Wer sich für eine Arbeit wie beschrieben erwärmen kann, ist gerne zur Mitarbeit in unserem Team aufgerufen. Wir wollen wachsen und in der Pfarre vielen Menschen die Hand reichen.
Text: Ulrike Hirschbrich/Sozialkreis