Auf - brechen, Weg - gehen, Weit - blicken, Unterwegs - sein
Alleine oder in Gesprächen vertieft gingen wir Schritt für Schritt dem ersten Etappenziel entgegen. Bald wurde uns klar, dass wir auf einem Genussweg
unterwegs waren.
Glasklares Wasser, reine Waldluft, Jause im Hängemattenpark und Baden im erfrischenden Wasser ließen keine Wünsche offen.

Anregende Impulse von Eva und gemeinsames meditatives Singen mit Elisabeth machten diesen Weg zu etwas Besonderem. Wir spürten Naturnähe, Entschleunigung und Spiritualität. Ein Dank in der Kirche in Vorchdorf, gutes Abendessen und ein gemütliches Beisammensein beendeten den ersten Tag.
Mit Morgenlob, gutem Frühstück und frischem Elan starteten wir erneut.
Den Alltag schon vergessen, begleitet vom Rauschen des Wassers, der abwechslungsreichen Vegetation erreichten wir zufrieden unser Etappenziel Scharnstein.
Am Morgen des dritten Tages spürten wir so manche Wehwehchen, kamen aber gleich wieder in Gang. Elisabeth lud uns in der Kirche von Grünau zu einer Andacht ein. Weiter pilgerten wir ein Stück schweigend.
Mit einem Stein, den wir symbolisch in den See warfen, befreiten wir uns von Belastungen. Mit Leichtigkeit und Zuversicht gingen wir den Weg zu Ende.
Nach einer Stärkung im Seegasthof und dem Schlusssegen in der Kapelle wünschten wir uns gegenseitig Liebe, Freude, Hoffnung, Frieden und Mut.
Alle waren dankbar, gemeinsam unterwegs gewesen zu sein.
Text: Anna Müller & Christl Wittmann
