13. Station

Jesus ist tot. Normalerweise wurden Gekreuzigte nicht begraben, sondern zur Abschreckung am Kreuz hängengelassen. Zwei vornehme Freunde Jesu, die beiden Ratsherren Joseph von Arimathäa und Nikodemus erwirken von Pilatus die Erlaubnis, Jesus vom Kreuz abzunehmen.
Sie legen den toten Jesus in die Arme seiner Mutter.
So zeigen sie ihre Liebe
Zum Nachdenken:
Manches Leid ist mit dem Tod nicht vorüber. Es gibt Hinterbliebene, Angehörige, die auf ein tröstendes Wort warten. Es gibt Schreckensbilder, die lange nicht verlöschen. Es gibt Verletzungen, die lange nicht heilen. Es gibt Narben, die zurückbleiben.