Sozialfahrt Schloss Hartheim - ein Rückblick
Das Schloss Hartheim ist vor allem als Ort der Tötung behinderter und psychisch kranker Menschen, von KZ-Häftlingen und ausländischen Zivilarbeitern durch die Nationalsozialisten zwischen Mai 1940 und Dezember 1944 bekannt.
Tief betroffen besichtigten wir die Gedenkstätte, die aus Dokumentationsräumen und den ehemaligen Tötungsräumen besteht. Auch die Ausstellung " Wert des Lebens " ließ uns sehr nachdenklich werden. Wer, welches Leben ist unbrauchbar?
Im Café Lebenswert, das als sozialökonomischer Betrieb des Institutes Hartheim geführt wird, konnten wir uns stärken und im Shop, in dem Produkte aus den Werkstätten des Institutes angeboten werden, einkaufen.
Weiter ging die Fahrt nach Pupping. In der Kirche des Franziskanerklosters Pupping erwartete uns Bruder Stefan, der aus St. Stefan kommt. Er erzählte uns Interessantes über den Orden, die Kirche und den Hl. Wolfgang, der in Pupping verstorben ist und dessen Herz auch dort begraben ist.
Ein Gang durch den Klostergarten mit der Jägerstätterkapelle und der Einsiedelei, die man auch buchen kann, rundete den interessanten und kurzweiligen Besuch im Kloster ab.
Das anschließende Essen im gegenüberliegenden Gasthaus Klinglmayr und das gemütliche Beisammensein haben die 30 Teilnehmer sehr genossen.