Ministrantenwallfahrt nach Rom
Nach einer 15-stündigen Busfahrt mit wenig Schlaf besichtigten wir am Montag zu Fuß einige wichtige Sehenswürdigkeiten von Rom: den Piazza Navona, den Trevisbrunnen, das Pantheon, das Denkmal für Vittorio Emanuel... 12 km waren wir bei 38 Grad im Schatten in der Stadt unterwegs. Die darauffolgende Nacht haben wir wunderbar geschlafen.
Am Dienstag Vormittag besuchten wir die Laterankirche, das Kolosseum und das Forum Romanum. Am Nachmittag durften wir mit ca. 60 000 anderen Ministranten mit Papst Franziskus eine Vesper auf dem Petersplatz feiern.
Am Mittwoch war Abkühlung angesagt. Vormittag in den S. Priscilla-Katakomben (Begräbnisstätten der ersten Christen zur Zeit der Verfolgung), am Nachmittag beim Baden im Meer in Ostia. Dazwischen feierten wir einen Gottesdienst mit Dechant Johann Greinegger in der modernen „Segelschiff-Kirche“.
Am Donnerstag war wieder Geduld gefragt. Stundenlanges Warten vor dem Petersdom, obwohl wir uns schon um 7.15 Uhr angestellt haben. Die Ausdauer hat sich gelohnt: die mehr als 500 Stufen bis zur Kuppel, der wunderbare Ausblick von ganz oben auf den Vatikan und auch das Innenleben des Petersdoms faszinierten nicht nur uns. Am Nachmittag besuchten wir noch die älteste Marienkirche Roms, die Santa Maria Maggiore, und das Kapitol.
Der letzte Tag, der Freitag, war der bezaubernden Stadt Assisi gewidmet. Der idyllische Ausblick, die Basilika San Francesco und der gemeinsame Abschlussgottesdienst mit 800 Ministranten aus Wien bildeten den Schlusspunkt unserer Wallfahrt.
Trotz der Hitze und der Wartezeiten, trotz langwieriger Sicherheitskontrollen und trotz der anfänglichen Schwierigkeiten mit den italienischen Eigenheiten (Pünktlichkeit der öffentlichen Busse) wird uns allen diese Woche in bester Erinnerung bleiben.
Außerdem war es einfach schön zu sehen, wie viele Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren mit Spaß und Freude ihren Glauben leben und bekennen.
In diesem Sinne: Rom war für uns wirklich eine Reise wert.