Bedenk, o Mensch ...
Am Aschermittwoch erfolgt in der Stadtpfarrkirche bei den Gottesdiensten um 7:30 Uhr und um 19:00 Uhr die Aschenkreuzauflegung.

Mit den Worten „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst. Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium" (Mk 1,15b) wird mit Asche in Form eines Kreuzes auf die Stirn ein Kreuzzeichen gezeichnet und soll so an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens erinnern. In der biblischen Vorstellungswelt ist Asche ein Zeichen menschlicher Gebrechlichkeit und Vergänglichkeit sowie ein Symbol der Trauer und Buße.

Der Aschermittwoch bedeutet das Ende des Faschings mit seinen ausgelassenen Feiern und der Völlerei. Er stellt den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit dar, welche daran erinnern soll, wie Jesus Christus 40 Tage in der Wüste verbrachte, um dort zu fasten und zu beten.
Der Aschermittwoch ist gebotener Fasttag. An diesem Tag nehmen Gläubige nur eine sättigende Mahlzeit zu sich. Zu den beiden anderen Tischzeiten ist eine kleine Stärkung erlaubt. Fast- und Abstinenztage gelten übrigens von Mitternacht zu Mitternacht