Wortgottesfeier zum Schulbeginn der Volksschule am 11.09.2023
Mit einer Andacht in der Hauskapelle startete die Volksschule Reichersberg am Montag, 11. September das neue Schuljahr.
Besonders begrüßt wurden die 15 Kinder der ersten Klasse, für die ein neuer Lebensabschnitt begann.
Während der Feier hörten alle Anwesenden die Geschichte von Egon, dem schneeweißen Schmetterling, der sich auf Freundessuche begab. Dabei lernte er, dass jede Begegnung Spuren hinterlässt und die Worte und Taten sich wie ein Pinsel in das Herz anderer malen.
Pontifikalamt zum Hochfest des Heiligen Augustinus in Goldenstein am 28.08.2023
Das Kloster Goldenstein in Elsbethen bei Salzburg ist zu gleichen Teilen in Trägerschaft der Erzdiözese Salzburg und dem Stift Reichersberg.
Seit 01. Oktober 2022 sind die dort lebenden Augustiner-Chorfrauen aufgrund ihres kleinen Konvents dem Stift Reichersberg unterstellt.
Daher wurde das Pontifikalamt zum Hochfest des Ordensvaters Augustinus heuer gemeinsam in Goldenstein gefeiert, zusammen mit den Mitarbeiter:innen und eng verbundenen Personen beider Häuser.
Die drei Schwestern, Sr. Rita, Sr. Bernadette und Sr. Regina, freuten sich sehr über den Besuch aus dem Innviertel.
Nach dem Mittagessen konnte der neue Zubau aus einer Holz/Stahl Konstruktion in der zum Kloster Goldenstein gehörenden privaten Mittelschule besichtigt werden.
Wieder zu Hause fand der Ausflug mit der feierlichen Vesper in der Stiftskirche Reichersberg seinen Abschluss.
Erste Vesper zum Hochfest des Hl. Augustinus mit Einkleidung eines Novizen am 27.08.2023
Gemeinsam mit vielen Besucher:innen und Gästen aus nah und fern feierten die Augustiner-Chorherren am Sonntagabend die Vesper zum Hochfest ihres Ordensvaters Augustinus. Dabei wurde Vincent Gassner als Novize in die Gemeinschaft aufgenommen. Er trägt fortan den Namen H. Matthias.
Wir wünschen H. Matthias alles Gute und Gottes Segen für seinen Weg.
Der Eintritt in einen Orden beginnt mit dem Noviziat, eine Zeit des Kennenlernens klösterlichen Lebens und einer Gemeinschaft.
Nach einem Jahr kann die zeitliche Profess (feierliches Versprechen) folgen, bei der man sich für 3 weitere Jahre durch das Ablegen der Ordensgelübte an ein Haus bindet.
Nach diesen drei Jahren folgt, wenn man sich ganz an eine Gemeinschaft binden will, die ewige Profess.
Nach der feierlichen Vesper luden die Chorherren noch zu einer Agape unter den Arkaden des Stiftshofes ein.
Einen Tag vor dem Hochfest ihres Ordensvaters Augustinus - am Gedenktag der Heiligen Mutter Monika - feierten die dem Stift Reichersberg anvertrauten Pfarren gemeinsam in der Stiftskirche. Eine mittlerweile bei vielen Pfarrangehörigen lieb gewordene Tradition.
Propst Markus hieß am Beginn des Festgottesdienstes alle Pfarren willkommen, insbesondere auch die Ministranten:innen, und dankte für die Verbundenheit mit dem Haus und der Gemeinschaft der Augustiner-Chorherren.
Eine Ordensregel führt in guten Zeiten und trägt in schweren. In seiner Predigt ging Propst Markus auf die Weisung des Heiligen Augustinus ein, nach der die Mitbrüder leben. Sie lässt mit einem Satz zusammenfassen: Ein Herz und eine Seele auf Gott hin.
Ein wichtiger Leitsatz des Heiligen Augustinus ist auch, das Gemeinsame über das Einzelne zu stellen. Ein Ansatz, der nicht nur für das klösterliche Zusammenleben Bedeutung hat, sondern auch für das Miteinander zwischen den Pfarren und im Dekanat wertvoll ist.
Beim heurigen Augustinifest gibt es auch zwei Professjubiläen zu feiern: H. Bernhard Meisl mit 55 Jahren und H. Andreas Unterhuber mit 15 Jahren. Propst Markus bedankte sich bei H. Bernhard für seine Treue zum Haus und bei H. Andreas für sein umsichtiges Wirken.
Mit dem Primizsegen gespendet durch Neupriester P. Christoph aus dem Stift Seitenstetten, der gerade in Reichersberg zu Gast ist, fand der feierliche Gottesdienst seinen Abschluss.
Bei der anschließenden Agape wurde angestoßen und die Freude über die schöne Gemeinschaft zwischen den Pfarren und dem Stift geteilt.
Hochamt Mariä Aufnahme in den Himmel mit Kräutersegnung am 15.08.2023
Zum Festtag Maria Himmelfahrt am 15. August werden nach alter Tradition bunte Kräuterbüscherl gebunden und beim Gottesdienst gesegnet. Heilkräuter und Blumen sind ein Geschenk von Mutter Erde an uns Menschen. Sie erinnern an unsere Naturverbundenheit und erfreuen uns durch ihre vielfältigen Düfte und Farben. Darüber hinaus dienen sie uns zur Erhaltung unserer Gesundheit, zur Würze von Speisen und zur Heilung von Krankheiten. Mögen diese Kräuter unmittelbare Zeichen für Gottes Nähe, die Schönheit unserer Schöpfung und Balsam für Herz und Seele sein!