Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut...
27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
28Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen.
29Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.
30Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es.
31Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.
(Gen 1,28-31)
Es gibt Zeiten im Jahr, an denen sich eine Rückbesinnung auf die Schöpfung, auf unseren Lebensraum und den Grund unseres Daseins besonders anbieten.
Zum Beispiel am Tag der Erde:
Der Tag der Erde (englisch Earth Day) wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken.
Kennen Sie Ihren ökologischen Fußabdruck?
Wie wir ja wissen, bestimmen wir durch unseren Lebensstil auch den Verbrauch an Ressourcen und damit unsere „Spuren“, die wir auf der Erde hinterlassen. Das versucht die Initiative „Footprint“ (Fußabdruck) durch ein Computerprogramm zu berechnen um so Vergleichswerte zu schaffen.
Die Idee dahinter ist sehr einfach. Die Erde hat eine relative genau bekannte Oberfläche. Wenn wir diese durch die Anzahl der Bewohner dividieren, dann bleibt für jeden Menschen eine Fläche von 1,8 Hektar. Das hört sich viel an. Damit müssen wir aber unseren gesamten Bedarf an Nahrung, Energie, Verkehr und auch der Erzeugung der von uns gebrauchten Produkte decken.
Zur Erzeugung unseres Autos wurden ja irgendwo Fabriken gebaut und irgendwo Rohstoffe abgebaut, die Energie vielleicht aus Kohle erzeugt die nicht nachwächst…
So ist der für einen durchschnittlichen Österreicher berechnete ökologischer Fußabdruck 4,9 Hektar, was mehr als dem doppeltem des zur Verfügung stehenden beträgt (Natürlich können derartige Berechnungen immer nur grobe Schätzungen sein, denn sonst wäre das ganze viel zu aufwändig.). Der ökologische Fußabdruck eines durchschnittlichen Bürgers der USA beträgt ca. 9,8 Hektar.
Warum kann das dann trotzdem funktionieren, wenn viele von uns zu viel „Erde“ verbrauchen. Wir leben auf Kosten des Planeten Erde und damit unserer Nachfahren indem wir nicht nachwachsende Rohstoffe aus der Erde entnehmen, die dann nicht mehr verfügbar sind. Das kann natürlich nicht auf Dauer so funktionieren. Und wir leben auf Kosten vieler Menschen in den „unterentwickelten“ Ländern deren ökologischer Fußabdruck z.B. in Bangladesh nur 0,5 Hektar beträgt.
Das heißt aber umgekehrt, dass wir ca. 2,5 Planeten wie die Erden brauchen würden, wenn alle Menschen auf der Erde unseren Lebensstil erreichen sollen, nur woher sollen wir diese Planeten nehmen?
Weitere Informationen und Quellen der Informationen: