1. Adventsonntag
Hinter einer mit blauem Tuch bespannten Wand steht jemand mit einem Stern und spricht mit einem anderen.
Stern: Hallo, kannst du mich sehen? Hier, hier oben!
Sprecher: Oh, wer bist du denn?
Stern: Ich? Ich bin doch der kleine Stern! Kennst du mich nicht?
Sprecher: Ich weiß nicht so recht. Erzähl uns doch etwas von dir.
Stern: Ich begleite euch doch durch die Adventszeit und zeige euch den Weg bis Weihnachten.
Sprecher: Das verstehe ich nicht.
Stern: Ich zeige den Großen und Kleinen doch, was sie tun müssen, damit auf der Erde Weihnachten wird.
Sprecher: Was musst du uns denn da zeigen? Wir wissen doch schon, was wir bis Weihnachten noch alles machen müssen, Geschenke einkaufen, Adventskalender öffnen, Päckchen packen, Kekse backen, Weihnachtsbaum kaufen...
Du siehst, wir wissen eigentlich schon ganz gut Bescheid.
Stern: Ja, ja, ich weiß. Aber ich möchte dir noch ein paar Dinge zeigen. Du scheinst ja das Wichtigste zu vergessen!
Sprecher: Hhm, ja wenn das so ist! Aber was strahlst du denn plötzlich so hell?
Stern: Ich habe eben schon genauso gestrahlt! Du schaust jetzt nur besser hin!
Sprecher: Du meinst, ich sollte mir mehr Zeit nehmen, mich genau umzuschauen?
Stern: Ja, und dann fällt dir bestimmt auch ein, was in der Adventszeit am Wichtigsten ist. Du sollst in dieser Zeit besonders gut darauf achten, dass auch Du für andere Menschen so strahlst wie ich.
Sprecher: Tja, wenn ich dich so anschaue, dann erinnert mich dein Strahlen daran, dass ich mal wieder meine Freundin besuchen könnte, die immer alleine ist.
Stern: Jetzt weißt du endlich, was ich meine!
Sprecher: Danke, kleiner Stern, dass du zu mir gekommen bist und mir erklärt hast, wie wir selbst in der Adventszeit zum Licht für andere werden können.