Christophorusaktion 2011
Die österreichische MIVA bittet wieder vor allem Autofahrer und Autofahrerinnen um einen solidarischen Beitrag in der Größenordnung von einem ZehntelCent pro Kilometer. Die Spenden werden zur Finanzierung von Fahrzeugen für Pastoral, Entwicklungszusammenarbeit und medizinische Versorgung in etwa 60 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens verwendet.
Beispiel Sambia
Sambia, das ehemalige Nordrhodesien, ist ein beliebtes Reiseziel mit attraktiven Nationalparks, aber auch ein Land mit vielen Herausforderungen. Wirtschaftlich ist es als wichtiger Kupferproduzent von den Weltmarktpreisen abhängig. Armut und Arbeitslosigkeit sind unbewältigte Probleme.
Wetterkapriolen führen zu Dürreperioden und Hungersnöten. Die hohe AIDS-Infektionsrate drückt die mittlere Lebenserwartung weit unter 40 Jahre.
Zu denen, die sich diesen Herausforderungen stellen, zählen die „Missionarinnen vom kostbaren Blut“. Schwestern des in Wernberg (Kärnten) beheimateten Ordens haben in der Nähe der sambischen Hauptstadt Lusaka eine Missionsstation errichtet.
Für ihre Arbeit mit Straßenkindern, HIV-positiven sowie alkohol- und suchtkranken Menschen haben sie um ein MIVA-Auto angesucht.