Geschichte für den 3. Adventsonntag
Es war bitterkalt. Die Hirten wärmten sich am Feuer.
Die Nachricht vom neugeborenen König beschäftigte sie doch sehr. Sie möchten es so gerne sehen, dieses Kind, von dem sie Rettung und Frieden erwarten. Auch der kleine Philipp tritt näher und hörte zu.
Sie überlegten, was sie dem Kind in Bethlehem wohl schenken könnten. Sie überlegten hin und her und überlegten auch, wer bei den Schafen bleibt muss? Die dürfen sie doch nicht alleine lassen.
Da kommt ein Hirte auf die Idee: „Der muss die Schafe hüten, dessen Geschenk am leichtesten ist“.
Sie stellten also eine Waage auf. Ein Hirte bringt einen Krug mit Milch und legt noch einen Käse dazu. Ein anderer Hirte bringt einen Korb mit duftenden Äpfeln. Der dritte Hirte schleppt ein Bündel Holz herbei, damit sich alle im Stall wärmen können.
Bleibt nur noch der kleine Philipp über. Philipp hat nur eine kleine Kerze mit einem winzigen Licht. Die wiegt nicht sehr viel, das weiß er. Er überlegt und überlegt. Dann aber steigt er mit seiner Kerze in der Hand auf die Waage und sagt: „Ich komme als Geschenk dazu! Der neugeborene König wird vor allem welche brauchen, die sein Licht weitertragen.“
Es wird nun ganz still beim Feuer. Die Hirten schauen sehr nachdenklich auf den kleinen Philipp. Sie denken über seine Worte nach und spüren, der darf auf keinen Fall zurückbleiben und die Schafe hüten, weil Jesus Menschen braucht, die sein Licht weitertragen.