Familienfasttag kfb
Gemeinsam für mehr Klimagerechtigkeit

In der kfb dreht sich in der Fastenzeit alles um das Thema Suppe. Zahlreiche kfb-Gruppen laden im Rahmen der Aktion Familienfasttag zu Fastensuppenessen ein, bieten Suppe im Glas zum Mitnehmen an und gestalten Gottesdienste. Sie wollen die Zeit des Verzichtes und des überlegten Tuns ganz bewusst nutzen, um die globale Verbundenheit zu stärken.
Der inhaltliche Schwerpunkt der Kampagne zeigt unter dem Titel „Gemeinsam für mehr Klimagerechtigkeit“ die Folgen der Klimaveränderungen am Beispiel Nepal auf.
Trockenheit, Sturzfluten, Schädlinge, Hitze: Die Menschen Nepals spüren die Auswirkungen der Klimakrise bereits besonders und das, obwohl sie kaum zu den klimaschädlichen Emissionen beigetragen haben. Ist das gerecht? Nein. Daher ruft die Aktion Familienfasttag 2024 unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Klimagerechtigkeit“ zum solidarischen Teilen auf. Die Region Kailali, im Süden Nepals, ist vom Klimawandel besonders betroffen. Männer migrieren, Frauen übernehmen die Versorgung der Familie und bewirtschaften kleinste Landflächen. Es geht um die Verbesserung der Lebensbedingungen der von der Klimakrise besonders stark betroffenen Frauen in Nepal und um zukunftsfähige Visionen für eine Welt, in der der Klimawandel weltweit ins Zentrum politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten gerückt wird.
In Zusammenarbeit mit dem Social Work Institute (SWI) aus Nepal unterstützt die Aktion Familienfasttag dortige Trainings für eine Landwirtschaft, die trotz und mit den sich verändernden Umweltbedingungen funktioniert.
Das SWI wurde 1987 von einem Jesuitenbruder aus Nepal als Bildungs- und Beratungsinitiative gegründet, um schwache Einkommensgruppen im eigenen Land durch Wissensvermittlung und soziale Unterstützung zu stärken. Projektkoordinatorin Januka Khatiwada, die in Kathmandu lebt, sorgt als Mitarbeiterin des SWI für eine Vernetzung von nepalesischen Frauen in ländlichen Regionen. Sie fördert den Erfahrungsaustausch unter den Frauen, den Aufbau von Kooperativen und gestaltet Weiterbildungsprogramme.
So arbeitet Januka unter anderem mit der indigenen Agrartechnikerin Sunita Chaudhary aus Kailali zusammen, die ihr Wissen zum Umgang mit den klimatisch veränderten Bedingungen an die Frauenkooperativen des Distrikts weitergibt. Dadurch profitieren über 500 weitere Frauen von den landwirtschaftlichen Fortbildungen und darüber hinaus von der Bewusstseinsarbeit zu den Rechten von Frauen.

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