Samstag, 6. Juli 2019, 19.00 Uhr: 50 jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer KR. Karl Burgstaller in der Pfarrkirche Eberschwang
Anläßlich des Jubiläums hat uns Herr Pfarrer Burgstaller Informationen über seinen Werdegang übermittelt, wofür wir uns sehr herzlich bedanken.
Karl Burgstaller: "Aus meinem Leben"
Ich wurde am 28. Oktober 1944 in Weilbach (Bezirk Ried im Innkreis) geboren und tags darauf in der Pfarrkirche getauft.
Meine frühe Kindheit war geprägt vom Leben in der Familie mit fünf Geschwistern, von der Volksschulzeit, vom Ministrantendienst und vom Alltag am Bauernhof.
Volksschule Weilbach 1952/1953: am Boden sitzend, 3, von rechts
Mein Studium absolvierte ich am Gymnasium im Petrinum in Linz und an der Phil.-Theolog. Hochschule im Priesterseminar in Linz. Dabei hatte ich Aufgaben in der Kath „Studierenden Jugend (KSJ) und in der Hochschulvertretung übernommen.
Maturajahrgang Petrinum 1963: 1. Reihe, 1. von links
Nach dem Pastoraljahr als Diakon in Doppel bei Linz wurde ich am Peter- und Paulstag, 29. Juni 1969 im Mariendom zu Linz zum Priester geweiht.
Bilder: Primiz am 5. Juli 1969 in Weilbach
Als Kaplan wirkte ich in der Pfarre Hartkirchen (4 Jahre) und teilweise in der Pfarre Haibach ob der Donau, in der Stadtpfarre Ried im Innkreis (1 Jahr) und in Braunau am Inn (7 Jahre).
In den Jahren 1981 bis 2015 war ich Pfarrer in Altheim (11 Jahre), Waizenkirchen (19 Jahre) und Kopfing im Innkreis (4 Jahre).
Pfarrcaritas-Kindergarten Kopfing erhielt Auszeichnung "Gesunder Kindergarten"
Im Jahr 2015 wurde ich zum Kurat im Dekanat Altheim bestellt und im Jahr 2016 zum Pfarrprovisor in Eberschwang und Pattigham. Seit 2017 bin ich nun Kurat im Dekanat Ried vor allem für die Pfarren Eberschwang, Pattigham und Pramet.
Dechant war ich im Dekanat Altheim (8 Jahre) und im Dekanat Peuerbach (14 Jahre). Über 34 Jahre hindurch oblag mir die Organisation und der Priester-Vortrag bei den Ehevorbereitungskursen in Ried im Innkreis, Braunau am Inn, Pischelsdorf an der Enknach und Peuerbach.
Ich bin nicht viel gereist, aber viel gegeben hat mir die Mitfeier der Segnung des Seminars für Theologiestudierende bei meinem Neffen P. Mag. Josef Költringer,, OSFS (Oblaten des hl. Franz von Sales), in Bangalore, Südindien, Anfang dieses 21. Jahrhunderts oder die Teilnahme an österreichischen und deutschen Katholikentagen, wie z.B. 1983 in Wien oder 1990 in Berlin.
In die Schlagzeilen deutscher und österreichischer Zeitungen bin ich als sogenannter „Schleuser“ gekommen, weil ich „illegalerweise“ drei Männer und eine Frau aus Syrien in der Nacht vom 16. auf 17. September 2015 über die Grenze nach Passau gebracht habe.
In diesen 50 Priesterjahren war es mir (unter anderem) immer ein Anliegen, die Gottesdienste würdig zu feiern, die Menschen in schönen wie in schweren Stunden zu begleiten, manchen freundliche Zugänge zur Kirche aufzuschließen und von Jesus Christus sich begeistern zu lassen.
Ich danke für die Wertschätzung meines Wirkens von kirchlicher Seite durch die Verleihung des Titels „Bischöflicher Konsistorialrat“ und von der öffentlichen Seite durch die Verleihung der Ehrennadel der Stadtgemeinde Altheim, der Ehrenbürgerwürde der Marktgemeinde Waizenkirchen und des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Oberösterreich. Laudatio LH Dr. Josef Pühringer:.dllnk:2
Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Oberösterreich am 7. Dezember 2016 in Linz, Landhaus
Feier mit Pfarrbevölkerung anläßlich Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Oberösterreich
Dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Ried danke ich für die kompetente medizinische Betreuung auf der Dialysestation und so hoffe ich, noch einige Zeit manche priesterlichen Dienste ausüben zu können.
Pramet, 3. Juni 2019 Karl Burgstaller