Am Sonntag, den 12. April 2026, feierten 19 Pfarrgemeinden in der Pfarrkirche der
Stadt Ried das große Pfarrgründungsfest. Unter dem Motto „Wir feiern, dass wir
zusammengehören“ markierte dieses Fest den gemeinschaftlichen Auftakt der neu
gegründeten Pfarre Ried im Innkreis.
Bereits vor Beginn des Festgottesdienstes setzten die Gläubigen ein sichtbares
Zeichen des Zusammenwachsens. Von vier verschiedenen Treffpunkten aus
starteten Sternwallfahrten zur gemeinsamen Pfarrkirche.
Am Kirchenplatz wurden sowohl die Pilger:innen von der Sternwallfahrt und alle anderen
Kirchenbesucher:innen von der Stadtkapelle Ried i.I. musikalisch empfangen.
Der Festgottesdienst in der mehr als überfüllten Kirche wurde von allen Priestern
der neuen Pfarre in Konzelebration gefeiert, unterstützt von den Diakonen, den
hauptamtlichen Seelsorger:innen und den ehrenamtlichen Wort-Gottes-Feier-Leitenden.
Aus jeder der 19 Pfarrgemeinden nahmen jeweils zwei Ministrant:innen im Mini-
Gewand teil, um die Vielfalt und Einheit der neuen Struktur zu repräsentieren.
Die positive Stimmung im Gottesdienst ging sehr vielen unter die Haut; „das
gemeinsame Singen und Beten so vieler Menschen stärkt und berührt mich sehr“ – so die
Aussage eines Kirchenbesuchers. –
Die Diözese Linz wurde bei dieser Feier vertreten durch den Leiter der Stabstelle
Pfarrstruktur und Ordinariatskanzler, Mag. Christoph Lauermann; seitens der Öffentlichkeit
nahmen Fr. Bezirkshauptfrau Mag. Yvonne Weidenholzer und zahlreiche Bürgermeister
teil. -
Die kirchenrechtliche Fusion der 19 Pfarren des ehemaligen Dekanats erfolgte bereits
am 1. Juli 2025. Geleitet wird die neue Pfarre Ried durch ein dreiköpfiges Team:
Pfarrer: Mag. Wolfgang Schnölzer
Pastoralvorstand: Kurt Seifriedsberger
Verwaltungsvorstand: Mag. Eduard Jungwirth
Im Anschluss an den Festgottesdienst lud die Pfarre zu einer Agape auf dem
Kirchenplatz ein. Dort wurde bei Brot und Getränken der Festtagsfreude auch außerhalb
der Kirchenmauern Ausdruck verliehen. Eine kleine Gruppe der Musikapelle Taiskirchen
untermalte musikalisch die vielen Begegnungen und Gespräche zwischen den vielen
Mitfeiernden aus den 19 Pfarrgemeinden.
Von zahlreichen Festgästen kam der Wunsch, jedes Jahr einen gemeinsamen
Gottesdienst aller 19 Pfarrgemeinden als Zeichen der Einheit und Zusammengehörigkeit
zu feiern.
Wolfgang Schnölzer, Pfarrer