Dank für unseren langjährigen Bestatter Josef Kragl
Im Buch Kohelet heißt es: Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit. Am 6. Februar war Zeit zum Danke sagen. Herr Josef Kragl hat mit 31. Dezember seine Bestattertätigkeit beendet. Dechant Mag. Konrad Hörmanseder nutzte im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes die Gelegenheit, um sich bei „Bobby“ und seiner Familie für diese Tätigkeit zu bedanken. Josefs Großvater Franz Kragl hat im Jahr 1932 mit der Bestattung begonnen. Josef hat diese im Jahr 1983 von der Steirer-Oma übernommen. 39 Jahre hat er für viele Pergkirchner*innen, für Menschen aus St. Thomas/Bl., Windhaag und anderen Pfarren den letzten Liebesdienst geleistet. „Tote bestatten ist der letzte Liebesdienst, den wir für jemanden tun können. Danke für deinen Liebesdienst“, sagte der Pfarrer.
Bereits im Alter von 12 Jahren war Josef Kragl das erste Mal dabei. Sein Opa hat ihn damals mitgenommen. In den vielen Jahren, in der Josef Kragl für die Pfarre Pergkirchen als Bestatter zur Verfügung stand, war immer die Rufbereitschaft gegeben. Er wurde angerufen und ist zur Familie gefahren, hat ihnen zugehört, sie unterstützt, sie begleitet. Das waren mitunter Momente, die auch ihm zugesetzt haben – zum Beispiel beim Tod eines Kindes eines Jugendlichen oder bei anderen tragischen Umständen.
Bereits einige Wochen, bevor er seine Bestattungstätigkeit beendete, führte Herr Kragl ein längeres Gespräch mit der Bestattung Knoll. Hier wurden bereits im Vorfeld viele Dinge geklärt, sodass die Nachfolge gut geregelt ist. Auch mit Verantwortlichen in der Pfarre werden zeitnah Übergabegespräche geführt, um die Firma Knoll in die Gepflogenheiten bei Begräbnissen in Pergkirchen einzuweihen.
Als kleines Zeichen des Dankes überreichte Dechant Hömanseder stellvertretend für die gesamte Pfarre eine Kerze: „Du hast in der Aufbahrungshalle viele Kerzen für die Verstorbenen angezündet. Diese Kerze kannst du daheim aufstellen und wenn eine dir bekannte Person gestorben ist, kannst du daheim an sie denken und ihr/ihm ein Licht anzünden, als Zeichen der Verbundenheit und Dankbarkeit.“
Wir wünschen Josef und Monika Kragl für ihren nächsten Lebensabschnitt viel Gesundheit, Kraft und Gottes Segen.
