Silvesterabend 2021 und Neujahrsmorgen 2022
Gedanken am Silvesterabend
von Pfarrer Markus Menner
Unterschiedliches Tagesverfassungen prägen uns!
Es gibt Tage, da geht einem alles leicht von der Hand, alles fügt sich gut, scheinbar ohne Anstrengung.
Und dann sind da die anderen Tage: Da fällt es schwer, sich zu konzentrieren, alles erscheint mühsam, Fehler passieren, nichts oder wenig will gelingen. Nicht Klarheit, sondern Irrungen und Wirrungen prägen unseren Weg an solchen Tagen.
Die letzten Monate, ja beinahe die letzten zwei Jahre gleichen solchen Zeiten mit schlechter Tagesverfassung, persönlich, im sozialen Gefüge unserer Gesellschaft, in der Tendenzen der Spaltung unübersehbar sind und auch in der Kirche, die in entscheidenden ethisch-moralischen Fragen oft eher eine schwache Rolle spielt, die kaum gehört wird. – Aber auch im globalen Suchen und mühsamen Ringen, wie mit all dem umzugehen ist, was krisenhaft und bedrohlich erlebt wird.
Trotz allem ist es nicht verwegen oder gar naiv an der Schwelle zum neuen Jahr die Hoffnung auszudrücken, dass uns wieder mehr Tage in guter Verfassung geschenkt seien!
Nicht zuletzt in unserem pfarrlichen Miteinander, für dessen gutes Gelingen jeder wichtig ist, wichtiger denn je in solch bewegten, ja schweren Zeiten.
Die Pfarrgemeinderatswahl am 20.März 2022 ist eine wichtige Etappe auf unserem Weg in die Zukunft, auch und gerade nach dem gelungenen großen Werk des Pfarrheimbaus 2020/2021!
Einen jedenfalls haben wir an unserer Seite, der uns zu einer guten Tagesverfassung führen kann, als Guter Hirt, Jesus Christus selbst, der derselbe ist gestern, heute und in Ewigkeit!
Auf IHN lasst uns fest vertrauen und mit IHM gehen in ein neues Jahr!
Fotografen:
An Silvester: Hannes Hohengassner
An Neujahr: Sigfried Holzner