Kinderkirche am 3. Advent 2017
Von Opti- ...
Die heilige Luzia will den Sieg des Lichtes über die Finsternis verkünden, und um dieses Licht ging es in der heutigen Geschichte zum 3. Advent.
Wir haben fünf Kerzen entzündet:
1. Kerze: Jesus ist wie ein Licht in dunkler Nacht. Der Glaube an Gott gibt Hoffnung und Kraft - auch dann wenn es Probleme gibt.
2. Kerze: Das Licht steht für das Glücklichsein, Gesundheit und Freude am Leben.
3. Kerze: Leuchtet für Freundschaft und Liebe. Sie sind wichtiger als Geld und Macht.
4. Kerze: Licht der Wahrheit, Ehrlichkeit und des Vertrauens
Diese vier Kerzen wurden von vier Pessimisten ausgelöscht die sich einsam, unglücklich und ungeliebt fühlten.
Nur die fünfte Kerze - das Hoffnungslicht - stand ganz allein im dunklen Raum.
Die vier Pessimisten wollten schließlich nicht länger im Dunkeln stehen und entzündeten auch ein Licht: Sie wollten einen Neuanfang wagen und sehen, wie es ist mit Glaube, Liebe und Hoffnung zu leben.
Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als sich über die Dunkelheit zu beklagen!
Die hl. Luzia trat heran...
... und entzündete die Glaubenslichter neu.
Die heilige Luzia lebte vor ca. 1.700 Jahren in Sizilien.
Sie war hübsch, freundlich, lustig und ihre Familie war reich. Damals glaubten nur wenige Menschen an Jesus. Luzia tat es.
Die Christen wurden damals verfolgt, daher trafen sie sich in dunklen Gängen, die unterhalb der Stadt lagen, um gemeinsam zu beten. Die hl. Luzia brachte dort ihren Freunden heimlich etwas zu Essen. Sie setzte sich dabei einen Lichterkranz auf ihren Kopf, damit sie in der Dunkelheit den Weg fand und die Hände frei hatte, um das Essen tragen und verteilen zu können.
Als sie ihr ganzes Geld den Armen und Obdachlosen schenkte, wurde sie von ihrer Familie verraten und zum Tode verurteilt.
Text: Birgit Hasler
Fotos: Maja Ströbele und Hannes Hohengassner