Herbergsuche mit den Jungscharkindern im Advent 2015
... mit einer kleinen Geschichte davon, wie Josef und Maria sich auf den Weg machten. Danach ging es weiter bis zur Entengasse, hier wollten unsere Esel plötzlich nicht mehr weitergehen. Die Kinder mussten herausfinden, wie man mit Eseln umgeht. Gutes Zureden und einiges an Fingerspitzengefühl war nötig, um unsere Esel zum Weitergehen zu bewegen.
Nun ging es weiter nach Lohen, hier wartete die nächste Aufgabe auf die Kinder: Es galt, ein Bildrätsel zu knacken. Dies gelang nur mit Hilfe aller Kinder. Als Belohnung für die ganze Mühe gab es eine kleine Schokoladenstärkung.
So führte uns der Weg weiter bis wir zu zwei Wegweisern kamen, auf denen "Geldhausen" und "Brothausen" geschrieben stand. Geldhausen führte uns in die Ferne, Brothausen aber zeigte in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Die Kinder dachten darüber nach, welche Richtung für uns wohl die Bessere sei, und was es mit den seltsamen Ortsnamen auf sich haben könnte.
Nach einigen Hinweisen kamen die Kinder hinter das Geheimnis.
Hätten Sie gewusst, welche Stadt sich hinter dem Namen "Brothausen" verbirgt? "Bethlehem" bedeutet übersetzt aus dem Hebräischen "Haus des Brotes"!
Die Kinder erkannten, dass wir uns in die falsche Richtung aufgemacht hatten. Auf dem Weg zurück kamen wir am Hof der Familie Weilbuchner, wo wir schon erwartet wurden, vorbei. Mit Kinderpunsch und Keksen labten wir uns von den Wegstrapazen.
Bei ihrer herzlichen Aufnahme in der "Herberge" erzählte uns Frau Frieda Weilbucher eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte, die gut in unsere Zeit passt. Die Kinder lauschten gespannt und aufmerksam. Nachdem fast alle Kekse aufgegessen waren, bedankten wir uns bei unseren "Herbergsbesitzern" und machten uns gemeinsam auf den Rückweg zum Pfarrheim.
Text: Josef Hangöbl
Fotos: Hannes Hohengassner