Wie Kinderlachen die Traurigkeit vertrieb
Es war einmal ein Dorf tief in den Bergen ....
In diesem Dorf gab es kein Lachen, keine Freude und keine Spiele. Die Menschen waren grimmig, geizig und freudlos.
Die Sonne besuchte die Menschen nur selten, alles war grau und dunkel. Jeden Morgen standen die Dorfbewohner auf und machten sich auf den Weg zum Dorfplatz um ihre gemeinsame Arbeit zu beginnen.
Eines Tages lag mitten auf dem Weg ein Schälchen mit Seifenblasen. Ein Kind nahm das Schälchen hoch und ließ Seifenblasen steigen. Die Seifenblasen stiegen zum Himmel und schillerten in den schönsten Farben. Keiner von den Dorfbewohnern hatte je so schöne bunte Farben gesehen und sie begannen zu spielen, zu tanzen und zu lachen.
Das gefiel dem Dorfältesten gar nicht. Er schnappte die Seifenblasen und packte sie in einen schwarzen Sack. Sofort verschwand das Lächeln aus den Gesichtern der Bewohner und sie machten sich wieder auf den Weg.
Doch die Bewohner konnten die schillernden Farben der Seifenblasen nicht vergessen. Tag und Nacht träumten sie davon und erinnerten sich daran, wie schön es war, damit zu spielen. Der Dorfälteste bemerkte das und verbot den Bewohnern von den bunten Farben zu sprechen. Ja nicht einmal daran denken durften sie.
Doch mit jedem Tag der verging, wurden die Bewohner trauriger und schwächer. Sie wurden so traurig, dass sie nicht mehr arbeiten konnten, ja sie wollten auch nicht mehr aufstehen und bald vergaßen sie die bunten Farben und das Lachen aber die Traurigkeit blieb.
Einige Kinder wollten und konnten die schillernden Farben und die Fröhlichkeit einfach nicht vergessen. Heimlich suchten sie nach den Seifenblasen, sie versuchten sich an die Freude und das Glück zu erinnern die dieses Lachen hervorzauberte.
Eines Tages gelang es den Kindern die Seifenblasen wieder zu finden. Sie lachten und tanzten und steckte alle Dorfbewohner mit ihrer Freude an.
Hier finden Sie den ganzen Text zum Ausdrucken und Nochmals-Erzählen:
Wie Kinderlachen die Traurigkeit vertrieb
Text: B.M.