Juli 2026
Die Große Holzbiene
Woher kommt der Name der Holzbiene? Sie bohrt ihre Bruthöhlen in morsches Holz – darum ihr Name. Wer einen bereits angemorschten Hackstock in den Garten stellt, hat die Chance, der Holzbiene eine Heimat zu geben. Das bedeutet aber überhaupt kein Risiko, weil dieses große Insekt (bis knapp drei cm lang) absolut friedliebend ist. Nur in größter Bedrohung verwendet sie zur Verteidigung ihren Stachel.
Entsprechend ihrer Körpergröße produziert sie im Flug ein deutliches Brummen, welches einen besorgt aufblicken lässt. Aber wie gesagt: Angst ist unbegründet!
Die spektakulär aussehende Holzbiene stammt aus den wärmeren Regionen Südeuropas. Mit dem Klimawandel breitet sie sich aber stetig weiter Richtung Norden aus und stellen eine wirkliche Bereicherung unserer Insektenwelt dar.
Die Große Holzbiene zählt zu den Wildbienen und als solche ist sie geschützt.
Wer es mit abgestorbenen Stammteilen im Garten schafft, dass junge Holzbienen schlüpfen, hat meist schon gewonnen: Die nächste Generation wird wahrscheinlich im selben Garten ihre Bruthöhlen anlegen – sie ist standorttreu.
Übrigens ist die Große Holzbiene vom Österreichischen Naturschutzbund zum Garteninsekt des Monats Juli erhoben worden.