Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.
Es ist und bleibt Geschmackssache, was schöner ist: Rasen oder Wiese. Der Rasen als Zeichen der regelmäßigen Pflege, die Wiese als üppiges Statement der Natur. Wir haben jetzt beides – und vielleicht ist das genau die richtige Mischung.
Derzeit blühen Hahnenfuß, Margeriten, Spitzwegerich, Vergissmeinnicht und Günsel. Die nächsten sind schon in der Warteposition …
Fritz Lichtenwagner
Franz Scheichl
Reinhold Wüscht
Helmut Mayr
Otto Aspöck
Horst Stefan
Nicht am Foto: Elisabeth Kronsteiner (Pfarrgemeinde-Sekretärin) und Catrin Polzinger (Seelsorgeteam)
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Friedhofsteam für euren engagierten und verlässlichen Einsatz!
Mit viel Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und einem starken Gemeinschaftsgeist sorgt ihr dafür, dass der Friedhof ein gepflegter, würdevoller Ort des Gedenkens bleibt. Viele eurer Tätigkeiten geschehen im Hintergrund und werden oft als selbstverständlich wahrgenommen. Jeder Einzelne trägt mit seinen Aufgaben dazu bei, dass alles funktioniert.
Euer Einsatz ist ein wertvoller Dienst an der Gemeinschaft. Dafür gebührt euch großer Dank und Respekt.
Hitzewellen bringen so manche Grabbesitzer an den Rand der Verzweiflung: Das Gießen ist ein enormer Aufwand, etliche Blumen überstehen die Durststrecken trotzdem nicht. Das Grab nur mit Schotter abzudecken, ist eigentlich kontraproduktiv, denn das heizt die Temperaturen für die Umgebung noch weiter auf. Nachts bleiben die Abkühlung und damit die Taubildung aus. Gemeinsam mit unserer Floristin Catrin Polzinger werden wir am Friedhof klimafitte Grabbepflanzungen ausprobieren. „Wildeblumen“, eine kleine Gärtnerei in Regau, hat sich auf heimische Wildblumen spezialisiert und bietet Pflanzensets für Gräber an. Nach dem Einwurzeln der mehrjährigen Stauden (nach ca. 2 Jahren) sind die Pflanzen so dicht zusammengewachsen, das spart Zeit und Geld. Und tut Bienen und Schmetterlingen gut.
Der letzte seiner Art hat im letzten Jahr das Zeitliche gesegnet – wie es halt auf einem Friedhof so ist.
Somit ist es Zeit geworden, für Nachwuchs zu sorgen. Das „Fachteam Finanzen“ hat großzügig mitgemacht und der Pfarrgemeinderat seinen Sanktus gegeben. Somit war der Weg frei für die Pflanzung von mehreren Nadelgehölzen im Friedhof ganz links oben.
Unter Mithilfe von Hans Aicher, Wolfgang Bäck und Roland Mayr haben die Neuen schließlich ihren Platz gefunden und werden in den nächsten Jahren eine kleine grüne Insel bilden. Geplant ist zudem, dass ein oder zwei Bänke dort einen schattigen Sitzplatz möglich machen. Ein bisschen Geduld wird halt nötig sein …
Am Friedhof soll etwa die Hälfte der Wiese entlang der Mauer zum Parkplatz eine richtige „Bienenweide“ werden. Dazu sind zwei Faktoren wichtig: Erstens, dass ein Teil der Wiese nur mehr zwei Mal im Jahr gemäht wird. Auf diese Weise können die Samen der Blumen reifen und ausfallen. Zweitens soll die Vielfalt der Blumenarten vergrößert werden. Zu diesem Zweck sind vor kurzem drei sog. „Initialflächen“ erstellt worden. Auf jeweils einem Quadratmeter wurde der Rasensoden entfernt. Dann wurden einheimische Blumensamen mit Sand vermischt und ausgebracht. Die hier entstehenden Blumen sollen sich auf die Wiese verbreiten … so die Theorie. Wir werden sehen …
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