Der Aschermittwoch hat seinen Namen vom Ritus der Aschenbestreuung und des Aschenkreuzes, einer christlichen Tradition aus der Zeit um das 10. Jahrhundert. Das Aschenkreuz wird bei uns im Rahmen der heiligen Messe gespendet. Bei diesem Ritual wird jedem / jeder Einzelnen mit Asche ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet und eines der folgenden Worte gesprochen: „Bedenk o Mensch du bist aus Staub und kehrst zurück zum Staube“; oder „Kehr um und glaube an das Evangelium“.
Die Asche ist ein Symbol für Reinigung und Buße. Sie wird durch verbrennen der Palmbuschen des Vorjahres gewonnen.
Beginn Fastenzeit
Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige Fastenzeit - die Vorbereitungszeit auf das Osterfest. Nach der lustigen Faschingszeit und dem auch für uns Christen wichtigen fröhlichen Feiern ist die Fastenzeit in der christlichen Tradition eine Phase, in der sich Menschen auf ein besonderes Ereignis und eine Begegnung mit Gott vorbereiten. Die Fastenzeit wird von Christen seit dem 4. Jahrhundert praktiziert.
Fasttag
Bei uns ist der Aschermittwoch ein Fasttag. Wem es aus gesundheitlichen und aus arbeitstechnischen Gründen möglich ist, sollte nur einmal am Tag essen und bewusst auf Fleischspeisen verzichten. Fasten versteht sich - nicht zu verwechseln mit Diät - als religiös begründete, freiwillige Nahrungsenthaltung. Durch Fasten kann man sich besser auf das Wesentliche konzentrieren.