Wallfahrt Altötting 2026
Gemeinsam aufbrechen, gemeinsam unterwegs sein, gemeinsam ankommen – und dabei den Glauben, die Gemeinschaft und viele besondere Begegnungen im Herzen tragen.
Unter diesem Gedanken machten sich Alt und Jung, Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Berufen auf den Weg von Mondsee nach Altötting. Jesus war dabei unser ständiger Begleiter. Wir trugen ihn zu unseren Stationen und nahmen gleichzeitig unsere persönlichen Gedanken, Sorgen, Hoffnungen und Anliegen mit auf den Weg.
Mit dem Pilgersegen, gespendet von unserem Herrn Pfarrer und Prälaten Hans Holzinger, brachen wir in Mondsee auf. Zunächst wurden wir von Regen begleitet, doch schon bald zeigte sich die Sonne und schenkte uns einen wunderschönen Pilgertag.
Unsere erste Station war der Dorferwirt. Bei einem köstlichen Frühstück stärkten wir uns für die kommenden Kilometer. Danach führte uns unser Weg weiter nach Steindorf, wo bereits ein leckeres Mittagessen auf uns wartete.
In Sprinzenberg legten wir eine weitere Rast ein. Köstliches Brot von der Erlachmühle sowie Speck, Wurst und Tomaten von Vroni’s Garten sorgten dafür, dass unsere Kräfte wieder aufgefüllt wurden.
In Perwang wurden wir schließlich vom Glockenschlag der schönen Kirche feierlich empfangen. Immer wieder begegneten uns auf unserem Weg freundliche Menschen und neugierige Kinder. Diese kleinen Begegnungen, ein freundliches Wort, ein Lächeln oder ein kurzer Gruß machten unseren Weg zu etwas ganz Besonderem.
Nach einem wohlverdienten und köstlichen Abendessen hieß es, die müden Beine auszuruhen und neue Kraft für den nächsten Tag zu sammeln.
Jeder Schritt bringt uns näher.
Am nächsten Morgen ging es nach einem stärkenden Frühstück weiter nach Michaelbeuern und Hochburg-Ach. Auch dort wurden wir herzlich und feierlich empfangen.
In Ibm. Beim Wagner durften wir eine kurze Pause einlegen und wurden herzlich empfangen. Die Möglichkeit, ausgezeichneten Schnaps zu erwerben, wurde von so manchem Pilger gerne genutzt.
Die letzte Etappe nach Burghausen war für viele von uns bereits eine besondere Herausforderung. Die Beine wurden schwerer, doch mit Gebet, gegenseitiger Ermutigung und dem Wissen, nicht alleine unterwegs zu sein, meisterten wir auch diese Strecke.
Dann war er plötzlich da: der beeindruckende Blick auf die längste Burganlage der Welt. Ein Moment zum Staunen und Innehalten.
Müde, aber erfüllt von unzähligen Eindrücken aus der Natur und von den vielen wunderbaren Begegnungen, kamen wir in Burghausen an und bezogen unsere Zimmer im Haus der Begegnung.
Pfarrer Josef Aichriedler feierte mit uns in der beeindruckenden Kapelle einen Pilgergottesdienst. Anschließend saßen wir noch in fröhlicher Runde zusammen, erzählten von den Erlebnissen des Tages, lachten miteinander und ließen den Abend gemeinsam mit Pfarrer Aichriedler gemütlich ausklingen.
Der letzte Weg nach Altötting - Am nächsten Morgen hieß es: Auf zur letzten Etappe!
Gestärkt durch ein ausgezeichnetes Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Altötting. Mittlerweile waren die Beine schwer und die Müdigkeit deutlich zu spüren. Doch gleichzeitig war da diese besondere Freude: Das Ziel war zum Greifen nahe.
Und tatsächlich – mit jedem Schritt wurde nicht nur die Strecke kürzer, sondern auch der Pilgerrucksack ein wenig leichter.
Unterwegs beteten wir gemeinsam den Rosenkranz, sangen, erzählten und unterhielten uns angeregt. Aber auch die Stille hatte ihren Platz. Immer wieder gab es Momente, in denen jeder seinen eigenen Gedanken nachhängen, zur Ruhe kommen und den Weg ganz bewusst erleben konnte.
Vielleicht ist genau das das Besondere am Pilgern: Man geht gemeinsam – und doch geht jeder seinen ganz persönlichen Weg.
Das gemeinsame Lachen, die gegenseitige Unterstützung, das Warten aufeinander und das Füreinanderdasein haben diese Wallfahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht.
Angekommen in Altötting
Dann war es endlich soweit: Altötting!
Am Parkplatz wurden wir von unserem Herrn Prälaten Hans Holzinger und den weiteren Pilgern herzlich empfangen. Nach den vielen gemeinsam gegangenen Kilometern durften wir schließlich gemeinsam mit den Wallfahrern aus Regensburg in der Basilika den Gottesdienst feiern.
Ein besonderer Dank gilt der Abordnung der Musikkapelle Tiefgraben, die eigens angereist war, um die Heilige Messe feierlich musikalisch zu gestalten. Eure Musik hat diesem besonderen Moment eine ganz eigene Atmosphäre verliehen.
Ein herzliches Vergelt’s Gott sagen wir auch Thomas Steinbichler und seinem Team für die ausgezeichnete Organisation und die liebevolle Begleitung dieser Pilgerreise.
Und unser Dank gilt allen, die diesen Weg zu dem gemacht haben, was er war: eine Zeit des Glaubens, der Gemeinschaft, der Begegnung, des gemeinsamen Lachens, der Stille und des gegenseitigen Haltgebens.
Viele Kilometer liegen hinter uns – doch was bleibt, sind die gemeinsamen Erlebnisse, die Begegnungen und die Gewissheit, dass man gemeinsam so vieles leichter tragen kann.
Vergelt’s Gott für diese wunderschöne Pilgerreise nach Altötting!
Doris Giselbrecht
Ein ganz herzlicher Dank gilt Fa. Steinbichler Reisen.
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