Jakobimesse in der Basilika Mondsee am Samstag, 18. April 2026
Die Bürgermusikkapelle Mondsee und die Kirchenchöre der Pfarrgemeinden Mondsee und der Pfarre Koppl feierten gemeinsam mit sehr vielen Gläubigen am Samstag, den 18. April 2026, die Jakobimesse in der Basilika Mondsee. Die musikalische Gesamtleitung hatte Kapellmeister Norbert Brandauer.
„Ein volles Gotteshaus und ein voller Altarraum“, freute sich Prälat Johann Holzinger in seiner Begrüßung.
Propst Dr. Klaus Sonnleitner vom Stift St. Florian zelebrierte die Messe. Zu den Konzelebranten zählten Prälat Johann Holzinger und Pfarrer em. Josef Aichriedler. Unterstützt wurden sie von Mitbrüdern aus dem Stift St. Florian und Mondseer Ministrantinnen und Ministranten.
In seiner Predigt erwähnte Propst Dr. Klaus Sonnleitner auch das 400-jährige Weihejubiläum des Hochaltars unserer Basilika. Der frühbarocke Hochaltar in der Basilika St. Michael Mondsee, geschaffen 1626 vom Bildhauer Hans Waldburger, ist ein Kunstwerk in Schwarz-Gold von über 18 Metern Höhe und das einzige unversehrt erhaltene Altarwerk Waldburgers. Was hat dieser Altar schon gesehen, meinte Propst Sonnleitner.
Die Jakobimesse ist ein bekanntes kirchenmusikalisches Werk des Salzburger Paters und Komponisten Pater Martin Fuchsberger MSC. Der in Koppl geborene Martin Fuchsberger (1944–1998) war Mitglied der Herz-Jesu-Missionare (MSC) und wirkte nicht nur als Seelsorger, sondern auch als begabter Musiker, Dirigent und Komponist.
Er komponierte die Messe 1996 zum 100-jährigen Jubiläum der Trachtenmusikkapelle Koppl, seiner Heimatgemeinde. Sie zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit aus und findet sich in Teilen sogar im Diözesanteil des Gotteslobes wieder.
Wir gratulieren allen musikalisch Mitwirkenden zu dieser wunderbaren Gestaltung der Festmesse ganz herzlich! Danke und bitte bald wieder!