Jungscharnachmittag - Die Jagd nach der Blauen Mauritius
An diesem warmen Frühlingstag sollten sich die Kinder auf Briefmarkenhandel begeben. Möglichst viele Briefmarken einzutauschen, war das Ziel. Rund ums Maxhaus hatten sich 5 Briefmarkenhändler niedergelassen, die so allerhand Marken aus fernen Ländern besaßen und gewillt waren, diese für ein gutes Angebot einzutauschen. Für den Handel galt ein spezieller internationaler Tauschkurs. Zum Beispiel konnte man für 2x zwei gleiche Briefmarken 5 neue Marken bekommen. Doch das ist noch nicht alles. Da die Briefmarkenhändler aus aller Herrn Länder kamen und deswegen mit unserem Oberösterreichisch nichts anfangen konnten, gab es sprachliche Barrieren, die wir folgendermaßen symbolisierten: Eine Händlerin konnte nur Englisch verstehen, ein anderer Sprach die Konsonantensprache – er verstand nur Wörter, die mit einem Konsonanten beginnen. Der nächste war taub. So laut die Kinder auch schrien, er schien es nicht zu verstehen. Wieder ein anderer Kollege aus dem fernen Orient war stumm. Und der fünfte kam aus einer recht humorvollen Kultur. Er wollte immer Witze hören, bevor er zum Tauschhandel bereit war. Und zum Erstaunen Aller stellte sich den Kindern auch noch der „Dicke Kontrolleur“ in den Weg. Er behielt genau im Auge, ob eh keine gefälschten Marken im Umlauf waren. Trotz so vieler Hindernisse konnte am Schluss die beste Gruppe mit 58 gesammelten Briefmarken aufwarten – Gratulation!
Ihr kennt sicher alle den alten, knorrigen Edelkastanienbaum vor dem Haupteingang? Dort – halb vor halb auf dem Baum, richteten wir uns für ein Gruppenfoto ein. Danke, Maria, fürs Knopferl drücken ;)
Nun folgte das Spiel „Inselball“. Vier Kleingruppen waren in einem Feld positioniert. Jede hatte eine Insel als Basis. Die Bewohner der Inseln lagen miteinander im Klinsch und bewarfen sich deswegen mit Kokosnüssen (Bällen). Bei einem Treffer musste man auf die eigene Insel zurück, doch man konnte sich von dort aus wieder freischießen.
Geist trainiert, Arme trainiert. So weit so gut! Was fehlt noch? Die Füße. Und so spielten wir zum Abschluss zwei Durchgänge „Kegel hüten“. Jedes Kind bekam einen unserer wunderbaren Recycle-Kegel, in denen sich vor langer Zeit einmal gute Knabbereien versteckt hatten. Ein Gourmet unter unseren JS-Leitern hatte sie mit viel Leidenschaft gesammelt. Kurz und gut, jedes Kind positionierte seinen Kegel im Feld und musste ihn vor den feindlichen Schüssen verteidigen. So konnten wir auch noch die Interessen unseren Fußballfans bedienen.